Erfahre, was wirklich gegen Falten hilft! So geht Anti-Aging!

In diesem Beitrag erklären wir Euch wie Eure Haut aufgebaut ist und was Ihr im fortschreitendem Alter gegen Falten tun könnt.

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Auf den ersten Blick mag sie recht unscheinbar wirken, doch unsere Haut ist mehr als nur eine äußere Hülle. Als größtes Organ des Menschen bietet sie Schutz vor schädigenden Umwelteinflüssen und bildet die Grundlage unseres Tastsinns. Mitunter wird sie sogar als „Spiegel der Seele“ bezeichnet, denn häufig reflektiert sie auf unmittelbare Weise unsere Gefühle – so beispielsweise, wenn wir vor Scham erröten. Deshalb ist es umso wichtiger sie so gesund wie möglich zu halten. Wie geht Anti-Aging und was hilft gegen Falten? Im Folgenden wollen wir Dir diese Fragen beantworten.

INHALT:

  • Die Drei Hautschichten
  • Vom Sonnenschutz bis hin zur Ernährung – Tipps gegen Falten
  • Praller, Frischer, Elastischer
  • Hyaluronsäure und Retinol

Die Drei Hautschichten

Unsere Haut besteht aus drei Schichten, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Die Epidermis, auch bekannt als Oberhaut, bildet eine schützende Schicht gegen UV-Strahlung und andere schädigende Umwelteinflüsse. Die Dermis oder Lederhaut entscheidet über die Elastizität und Spannkraft der Haut. Die Subkutis, auch bekannt als Unterhaut, dient als Energiespeicher und Isolationsschicht. Gemeinsam bilden die drei Hautschichten die äußerste Barriere unseres Körpers, die mit ihrem Säureschutzmantel als Schutz vor Bakterien und anderen schädigenden Faktoren fungiert. Auch für die Regulierung des Wasserhaushalts ist sie zuständig. Naturgemäß ist unsere Haut stärkeren Einflüssen ausgesetzt als unsere inneren Organe, was dazu führt, dass ihre Alterung rascher vonstatten geht und für das menschliche Auge sichtbar ist. Vor allem durch UV-Strahlen werden in der Dermis Prozesse in Gang gesetzt, die auf Dauer zum Verlust des Bindegewebes führen. Die altersbedingte Veränderung des Bindegewebes äußerst sich in sinkender Elastizität und Wasserbindungsfähigkeit, was wiederum in Erschlaffung und Faltenbildung resultiert.

Glatt, strahlend frisch und faltenfrei – so ist unsere Haut von Natur aus nur, bevor wir die Zwanziger hinter uns haben, denn spätestens ab Anfang dreißig beginnt die Haut, an Elastizität und Spannkraft zu verlieren. Dann entstehen erste Fältchen, die mit fortschreitendem Lebensalter tiefer werden – ein natürlicher Alterungsprozess, der sich nicht vermeiden lässt. Allerdings kann Einiges dafür getan werden, diesen Prozess hinauszuzögern. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass die individuelle Lebensführung nachweislich großen Einfluss darauf hat, wann und in welchem Ausmaß erste Fältchen und Mimikfalten entstehen.

Vom Sonnenschutz bis hin zur Ernährung - Tipps gegen Falten

Es gibt einige ganz allgemeine Hinweise, mit denen man der Faltenbildung vorbeugen kann – ganz gleich, um welche Faltenart es sich nun handelt. Zum einen ist es wichtig, sich gut vor UV-Strahlung zu schützen, indem man immer eine Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor oder eine Tagescreme mit UV-Schutz aufträgt. Auch der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten wirkt sich positiv auf das äußere Erscheinungsbild der Haut aus. Ausreichend Schlaf und Wasser sorgen dafür, dass unsere Haut über genügend Zeit und Feuchtigkeit zur Regeneration verfügt. Weil regelmäßige Überforderung unsere Haut schneller altern lassen kann, empfiehlt es sich, Stress so weit wie möglich zu vermeiden.

Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist nicht nur für unsere Haut, sondern für unseren gesamten Körper eine Wohltat. Die Vitamine A, C und E, ungesättigte Fettsäuren sowie Carotinoide gelten als natürliches Anti-Aging Mittel, weil sie die Kollagenproduktion fördern. Doch selbst, wenn die Lebensführung optimal ist, lassen sich Gesichtsfalten nicht vollständig vermeiden. Dann heißt es: RAN an die Hautpflege! Hierfür eignen sich Hausmittel genauso wie Gesichtscremes und andere Kosmetik aus der Drogerie, Parfümerie oder Apotheke, die die Haut mit festigendem Kollagen und feuchtigkeitsspendender Hyaluronsäure versorgen. Hals- und Gesichtsmasken aus natürlichen Zutaten wie Apfel, Honig, Karotte, Avocado und Mandelöl zum Beispiel lassen die Haut glatter und frischer erscheinen. Daneben kann auch eine sanfte Gesichtsmassage Falten glätten.

Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, die sogenannte Schneidetechnik anzuwenden: Hierzu legst Du die Kuppen beider Finger unterhalb der Falte, die Du behandeln möchtest, auf die Gesichtshaut. Bewege nun die Fingerkuppen auf der Falte rasch auseinander und wieder zusammen. Wiederhole die Übung drei Mal, ehe Du die behandelte Haut sanft ausstreichst. Ebenfalls beliebt sind chemische Peelings, die im Gegensatz zu rein mechanischen Peelings die tieferen Hautschichten erreichen, so dass sie auch stärker ausgeprägte Schäden beseitigen können. Außerdem können professionelle Gesichtsbehandlungen im Kosmetikstudio dabei helfen, die Haut wieder jung und prall aussehen zu lassen.

Praller, frischer und elastischer

Sind Deine Gesichtsfalten bereits weiter fortgeschritten, hilft in der Regel nur noch eine medizinische Behandlung. Umso wichtiger ist es daher, rechtzeitig vorzubeugen und mit der richtigen Kosmetik und Hautpflege einzugreifen, sobald Du erste Krähenfüße und Nasolabialfalten bemerkst. Aber auch, wenn Du Deine Gelegenheit verpasst hast, gibt es noch viele medizinische Möglichkeiten, Deine Gesichtsfalten zu behandeln. Beim klassischen Facelift zum Beispiel strafft ein ästhetisch-plastischer Chirurg unter Vollnarkose Deine Gesichtshaut, indem er überschüssige Haut entfernt und abgesacktes Gewebe anhebt. Die Kunst besteht darin, die natürliche Mimik und den ursprünglichen Ausdruck des Gesichts zu erhalten, ohne dass maskenhafte Gesichtszüge den Patienten optisch beeinträchtigen. Bei der Wahl eines Schönheitschirurgen solltest Du daher mit größter Sorgfalt vorgehen. Tust Du dies, kannst Du Dich über eine deutlich straffere und glattere Gesichtshaut freuen.

Ist ein Facelift Dir zu teuer und zu aufwändig, stehen Dir auch einige minimal-invasive Methoden zur Verfügung, die gänzlich ohne Skalpell auskommen. Sie sind sanfter als ein Facelift, wirken allerdings auch weniger stark und sind nicht von Dauer. Einzelne tiefe Gesichtsfalten wie Krähenfüße oder Nasolabialfalten lassen sich durch das Unterspritzen mit bestimmten Substanzen, so beispielsweise Hyaluronsäure, reduzieren.

Das Aufpolstern mit diesen sogenannten Fillern lässt die Gesichtsfalten optisch verschwinden. Allerdings ist der Effekt auch nicht von Dauer, denn aufgrund der besseren Verträglichkeit werden für gewöhnlich natürliche Stoffe verwendet, die mit der Zeit vom Organismus abgebaut werden. Aus diesem Grund muss die Behandlung in regelmäßigen Abständen, also etwa alle vier bis acht Monate, wiederholt werden. Besonders geeignet sind Kollagen und Hyaluronsäure: Denn Kollagen ist ein Protein des Bindegewebes, das in Haut, Zähnen, Knochen, Sehnen, Bändern und Knorpel vorkommt, und Hyaluronsäure ist natürlicherweise ebenfalls im Bindegewebe vorhanden. Als gelartiger, wasserklarer Stoff bindet sie Feuchtigkeit und regt die körpereigene Produktion von elastischen sowie kollagenen Fasern an. Das Unterspritzen von Falten mit Kollagen oder Hyaluronsäure polstert die Haut von innen auf und lässt Gesichtsfalten optisch verschwinden.

Trockene Produkte sind in der Regel auch sicherer als flüssige Produkte, da sie weniger Konservierungsmittel benötigen, um sie bakterienfrei zu halten.

Hyaluronsäure und Retinol

Doch nicht nur mit einer medizinischen Behandlung, auch mit der richtigen Anti-Aging Hautpflege und passender Kosmetik kannst Du dem Kollagenabbau entgegenwirken. Ein wichtiger Punkt, den viele unterschätzen, ist in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Beispielsweise mit einer qualitativ hochwertigen Anti-Aging Gesichtscreme mit Hyaluronsäure, die für einen echten Feuchtigkeitskick sorgt. Denn Hyaluronmoleküle können das Tausendfache ihres Volumens an Wasser binden. Die Hyaluronsäure wird in Deinem Bindegewebe gespeichert, von wo aus sie Deinen Hautzustand langfristig verbessern kann. Erhältlich in Form von Anti-Aging, Kosmetik und Hautpflege, hat sie den Effekt, Deine Haut mit Feuchtigkeit zu durchfluten und von innen aufzupolstern.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang eine regelmäßige, täglich erfolgende Hautpflege. Der feuchtigkeitsspendende Film auf der Haut hält nämlich nur für einen begrenzten Zeitraum an. Einmal pro Woche kann zusätzlich eine Gesichtsmaske mit entsprechenden Inhaltsstoffen aufgetragen werden. Ein weiterer Wirkstoff, der effektiv gegen Faltenbildung wirkt, ist Retinol – ein Ersatzstoff, der in Deiner Haut die gleiche Wirkung erzielt wie reines Vitamin A, ein Anti-Aging Wirkstoff, der bereits seit längerem bekannt ist. Kosmetik, die Retinol enthält, regt zum einen die Bindegewebszellen Deiner Haut an, zum anderen hemmt sie die freien Radikale, die das Kollagen in Deiner Haut abbauen. Der Effekt: Deine Haut erscheint wieder praller, frischer und elastischer.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Ein glättender und aufpolsternder Effekt lässt sich mit der einen oder anderen Gesichtscreme erreichen. Zwar lassen sich tiefe Falten nicht einfach wegcremen, doch insgesamt profitiert die Haut von einer feuchtigkeitsspendenden Pflege. Sie neigt mit den Jahren ohnehin dazu, immer trockener zu werden. In manchen Fällen kann eine angepasste Pflege sogar die ersten Fältchen hinauszögern. Übrigens muss es nicht immer die teure Antifaltencreme sein. Eine Feuchtigkeitscreme, die die Haut im Alltag mit der nötigen Feuchtigkeit versorgt, ist durchaus ausreichend, um der Haut die Feuchtigkeit zuzuführen, die sie benötigt. Mit zunehmendem Alter sollte die Creme in aller Regel etwas reichhaltiger werden. Und: Vergiss nicht, Deine Haut vor der Sonne zu schützen, ausreichend zu schlafen, genügend Wasser zu trinken und vor allem – gelassen zu bleiben. Schließlich haben Lachfältchen ja durchaus auch ihren Reiz.

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Olivia Janus

Olivia hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und die Plattform Beautyself gegründet. Seit der Pubertät kämpfte sie mit Akne bis ihr die Pille verschrieben wurde. Nach Absetzen der Pille im Alter von 28 Jahren kehrte die Akne zurück. Sie merkte wie mühselig die Recherche nach passenden Hautpflegeprodukten ist. Denn es gab keine einzige Website, die folgende Punkte bündelte: Echte Erfahrungen, Kombinationen von Produkten i.S.v. Hautpflegeroutinen, Preisvergleich. So wurde Beautyself geboren.

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