Selfcare – Alles was Du über die Zeit für Dich selbst wissen musst!

Wir erklären Dir in dieser Woche alles, was Du über Selfcare wissen musst und wie Du Dir, auf richtige Art und Weise, genug Zeit für Dich selbst nimmst.

Selfcare Bedeutung __ Pinterest

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Selfcare ist in der heutigen Zeit immer beliebter geworden. Jedoch wird es oft falsch verstanden. Möglicherweise denkt man vielleicht sogar, dass man doch bereits genügend Selfcare betreibt, ist aber trotzdem noch jeden Tag gestresst.

Was ist Selfcare also wirklich und warum ist es so wichtig?

Es gibt viele verschiedene Formen von Selfcare. Auch nicht jeder Tipp, der zu Selfcare gegeben wird, passt zu jedem Menschen. Es ist somit ein weit gefasster Begriff, der so gut wie alles umfasst, womit man sich selbst etwas Gutes tun kann. Man soll sich selbst gegenüber so verhalten, wie, als wenn man jemand anderem etwas Gutes tut. Nur tut man das eben für sich allein.

Es geht zum Teil auch darum, seine entladenen Akkus wieder aufzuladen und mit neuer Energie in eine neue Aufgabe oder einen neuen Tag zu starten, anstatt in seinem Stress zu versinken.

Ist somit jeder Spaß gleich Selfcare?

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alles, was sich gut anfühlt und Spaß macht, direkt zur Selfcare gehört. Denn theoretisch fühlen sich viele unter bestimmten Einflüssen, wie Adrenalin oder auch beim Essen, zunächst zufrieden, aber so ist dieser Effekt nur von kurzer Dauer. Selfcare zieht eher darauf ab, eine insgesamt zufriedenere Situation zu schaffen, die uns auf Dauer begleitet. Somit hat eine gut praktizierte Selfcare einen langfristigen Nutzen für Geist und Körper.

Vorteile von Selfcare

Der offensichtlichste Punkt ist die langfristige Verbesserung der eigenen Stimmung und des eigenen Energieniveaus. Weitere Vorteile sind eine bessere Produktivität, durch das Lernen, zu Dingen, die uns überfordern, “NEIN” zu sagen und sich stattdessen die Zeit für Dinge zu nehmen, die uns wichtiger sind. Dies hat auch eine Entschleunigung des Alltags zum Vorteil und fokussiert einen besser auf das Wesentliche im Leben oder auf unsere weiteren Aufgaben.

Auch das Immunsystem bekommt durch Selfcare viele Vorteile zu spüren. Es gibt Hinweise darauf, dass die meisten Selfcare Aktivitäten das parasympathische Nervensystem (PNS) aktivieren. Das bedeutet, dass der Körper in einen erholsamen Modus übergeht, der ihm hilft, das Immunsystem zu stärken. Auch eine bessere körperliche Gesundheit wird dadurch geschaffen. Ähnlich wie im vorigen Punkt kommt es, aufgrund des stärkeren Immunsystems, zu weniger Erkältungen, Grippefällen und Magenverstimmungen. Weniger Stress und ein besseres Immunsystem können sicherlich helfen, sich körperlich leistungsfähiger und innerlich und äußerlich stärker zu fühlen.

Zu weiteren Vorteilen gehören ein gesteigertes Selbstwertgefühl, denn wenn man sich regelmäßig Zeit für sich selbst nimmt, sendet man eine positive Botschaft ans Unterbewusstsein. Außerdem gibt man sich durch Selfcare das Gefühl, sich selbst wichtig zu sein und schreibt sich selbst einen besonderen Wert zu, wodurch eine erhöhte Selbsterkenntnis zu stande kommt. Man muss nämlich bei Selfcare genau überlegen, welche Dinge einem auf Dauer gut tun. Das kann einem auch bei der Karriere helfen, in dem man möglicherweise komplett neue Dinge über sich erfährt und eine neue Berufung findet. 

Wieso achten bei diesen Vorteilen so wenig Menschen auf ihre Selbstfürsorge?

Die Hauptausrede ist “keine Zeit”. Aber…

1. Soll man sich diese Zeit nehmen, das ist der Sinn von Selfcare,

und

2. Sind sehr viele Praktiken von Selfcare gar nicht zeitaufwändig und können zwischendurch in kleinen Pausen ausgeführt werden.

Wenn man eigentlich erstmal damit angefangen hat, wird man sich nachher fragen, wieso man nicht früher damit angefangen hat.

Arten von Selfcare

Da es verschiedene Arten der Selfcare bzw. der Selbstfürsorge gibt, möchten wir diese im einzelnen verdeutlichen und euch Beispiele nennen.

Emotionale Fürsorge

  • Gefühle sollen nicht unterdrückt werden
  • man muss die Gefühle nicht rauslassen, aber man soll sich ihnen bewusst werden und lernen damit umzugehen und auch, welche Reaktionen darauf die Richtigen sind
  • Emotionen sind weder gut noch schlecht, sie gehören zum Leben dazu

Sensorische Fürsorge

  • kann zur Beruhigung beitragen
  • konzentriere dich dabei auf die Reize der Umwelt
  • nehme die Umwelt bewusst war mit allen Sinnen
  • “Lebe im Moment”
  • Beispiele:
    • dem Knistern des Kamins lauschen 
    • sich auf seine Atmung konzentrieren (z.B. Atemübungen)
    • sein Haustier streicheln
    • Sonnenstrahlen bewusst auf der Haut spüren
    • etwas in der Natur beobachten (z.B. Enten auf dem See, wie die Blätter am Baum wehen)
    • Barfuß durch’s Gras laufen

Soziale Fürsorge

  • soziale Verbindungen sind wichtig für den Menschen und können sehr unterschiedlich aussehen
  • man soll keine Dinge tun, nur weil man sie mit Anderen gemeinsam macht, sondern soll Dinge mit Menschen machen, mit denen man gerne Zeit verbringt
  • auch Zeit, die man allein in einer sozialen Umgebung verbringt, gehört zum Teil zur sozialen Fürsorge (z.B. wenn man im Park die Vögel beobachtet und Menschen auf der Wiese picknicken)
  • Beispiele:
    • gemeinsam essen
    • Verabredungen mit Freunden
    • gemeinsamer Beauty Abend
    • jemandem eine liebe Nachricht schreiben oder ein Kompliment machen
    • Telefonate oder Videochats führen
    • zu einem Sportkurs gehen, statt alleine zu trainieren
    • zu Veranstaltungen gehen, an denen Gleichgesinnte sind (z.B. eine Kunstausstellung)

Physische Fürsorge

  • rein körperlicher Aspekt
  • die körperliche Aktivität dient dem Wohlbefinden
  • ein Empfinden dafür erlangen, was der Körper braucht (z.B. bei Müdigkeit lieber hinlegen und entspannen, anstatt zu einer Party zu gehen)
  • Beispiele:
    • Sport
    • Tanzen
    • genügend Schlaf finden
    • Spazieren gehen
    • Yoga (verbindet geistige und physische Selfcare miteinander)

Geistige Fürsorge

Bei der geistigen Fürsorge kommen viele verschiedene Dinge zusammen, deswegen haben wir unterschiedliche Beispiele für euch:

  • Meditation
  • Fotografie
  • Gedichte oder Bücher lesen
  • etwas weiterbildendes ausführen (ob es eine neue Sprache, eine neue Sportart oder das Schreiben eines Buches ist, ist hierbei vollkommen egal) 
  • sich über die Schönheit der Natur klar werden
  • Kreativität zeigen, durch Malen, Musik, Schreiben etc.

Keine Ausreden mehr!

Trotz dessen, dass man so viele verschiedene Varianten an Selfcare betreiben kann, sieht man vor allem in so manchem Beispiel die Gemeinsamkeiten und Verbindungen der verschiedenen Fürsorge Arten. So verbindet der Besuch im Park, bei bewusster Wahrnehmung der Natur, den physischen und den sensorischen Aspekt der Selbstfürsorge. Und wie ihr sehen könnt, sind die meisten Beispiele von Selfcare Aktivitäten überhaupt nicht zeitaufwendig. Deswegen zählen ab heute keine Ausreden mehr. Und am wenigsten zählt die Ausrede, keine Zeit dafür zu haben.

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Olivia Janus

Olivia hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und die Plattform Beautyself gegründet. Seit der Pubertät kämpfte sie mit Akne bis ihr die Pille verschrieben wurde. Nach Absetzen der Pille im Alter von 28 Jahren kehrte die Akne zurück. Sie merkte wie mühselig die Recherche nach passenden Hautpflegeprodukten ist. Denn es gab keine einzige Website, die folgende Punkte bündelte: Echte Erfahrungen, Kombinationen von Produkten i.S.v. Hautpflegeroutinen, Preisvergleich. So wurde Beautyself geboren.

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