Klimaneutrale Produktion – wichtig für uns und unsere Umwelt!

Vielleicht ist Dir der Begriff "klimaneutral" auf so manchem Versandpaket oder auf LKWs bereits ins Auge gesprungen. Wir erklären Dir, was es damit auf sich hat und wieso es so wichtig ist!

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Der Begriff “Klimaneutral“ wird immer häufiger, sehr oft auch bei Versandunternehmen, verwendet. Klimaneutral wirkt beeindruckend und einleuchtend. Gleichzeitig fragt man sich allerdings auch, was genau dahinter steckt, denn zur Klimaneutralität gehört z.B. auch der ökologische Fußabdruck.

Was bedeutet "klimaneutrale Produktion"?

Kommen wir zunächst dazu, was “Klimaneutral” nicht bedeutet. Es bedeutet nicht, dass die Produktion eines Produkts keine Schadstoffe verbreitet. Es bedeutet nämlich eigentlich, dass die Schadstoffe der Produktion ausgeglichen werden.

Einfach gesagt bedeutet “Klimaneutral” also, dass der bei der Produktion anfallende Verbrauch von Wasser, CO2 etc. wieder aufgehoben wird. Dies kann auf verschieden Wegen geschehen, die wir dir im weiteren Verlauf erläutern werden.

Was ist die Schwierigkeit für Unternehmen, eine klimaneutrale Produktion zu schaffen?

Wie du dir sicher vorstellen kannst, ist es so gut wie unmöglich etwas herzustellen ohne dabei Gebrauch von Wasser oder Strom zu machen. Wenn man es von weiter Entfernung betrachtet, ist es sogar schon deswegen schwierig, weil die Mitarbeiter auch irgendwie zur Arbeit kommen müssen und natürlich nicht im Dunkeln arbeiten sollen. Deswegen muss zwangsweise das Licht eingeschaltet werden oder der Computer, da eine Abwicklung von Geschäften in Zeiten der Digitalisierung ohne technische Maßnahmen und Hilfsmittel unmöglich ist. Sogar der Transport der Produkte wird in die Klimaberechnung aufgeführt. 

Deswegen wurde das Konzept der Klimaneutralität ins Leben gerufen. Hierbei wird berechnet, wie viel CO2 das Unternehmen bei der Produktion verbraucht, um diesen Ausstoß mit klimafreundlichen Maßnahmen wieder auszugleichen. 

Dies soll allerdings kein Freifahrtschein für die Unternehmen darstellen, einfach mehr CO2 in die Umwelt zu pumpen, weil sie den Verbrauch sowieso kompensieren. Vielmehr soll es das Unternehmen auch zum Nachdenken anregen, da oftmals mehr verbraucht wird, als man anfangs gedacht hätte. Denn heutzutage gibt es mehrere Mittel und Wege, eine Produktion oder zumindest die Verpackung und den Inhalt umweltfreundlicher zu gestalten.

Vor allem neuere Firmen bzw. Start-Ups setzen auf eine klimafreundlichere Produktion und das von Anfang an, da sie ihr Unternehmen erst aufbauen und somit keine Prozesse ändern, sondern erst erstellen müssen. Dadurch entstehen viel mehr Möglichkeiten, als bei alt eingesessenen Unternehmen, die ihr komplettes Konzept umstellen müssten. 

Da jedoch immer mehr Verbraucher auf umweltfreundliche Alternativen und Firmen setzen, sind konservative Unternehmen dazu gezwungen, ihre Produktionen zu überdenken, um eine starke Konkurrenz zu verhindern.

Wie schafft ein Unternehmen eine klimaneutrale Produktion?

Zu den Maßnahmen der Kompensation des CO2 Ausstoßes gehören beispielsweise:

  • Bäume pflanzen
  • umweltfreundlichere/sparsame Maschinen
  • Umweltfreundliche Inhaltsstoffe
  • Verzicht auf Papier, mehr Verwendung von digitalen Mitteln (E-Mails, Cloud etc.)
  • Ökostrom/-wärme
  • Recyclingfähige oder biologisch abbaubare Verpackungen, sodass der Prozess des Klimaschutzes beim Endkunden weitergeführt wird
  • Innovative Verpackungsformen, um Platz zu sparen
  • Regionale Produktion, um lange Transportwege zu vermeiden
  • Zusammenarbeit mit umweltfreundlichen Partnern

Ideal wäre bei einer klimaneutralen Produktion und stetiger Weiterentwicklung, dass nach einiger Zeit der Kompensation des CO2 Ausstoßes, der CO2 Ausstoß tatsächlich reduziert wurde und somit eine wirklich umweltfreundliche Art der Produktion zu Stande gekommen ist.

Wie erkennt man ein klimaneutrales Unternehmen?

Problem der ganzen Situation ist jedoch die Frage, wie man es schafft, die Transparenz des Unternehmens zu verlangen. Daten könnten beschönigt werden oder auch einfach nicht genannt werden. Deswegen wäre es sinnvoll, eine allgemeine klimaneutrale Erklärung für alle Unternehmen abzugeben, die durch eine Zertifizierung bestätigt wird. So wie bei der Abgasuntersucherung für Autos. Denn das schaffen einer klimaneutralen Produktion beinhaltet viele Aspekte, die möglicherweise auch vergessen werden könnten.

Vergessen darf man auch nicht, dass jedes Unternehmen eine andere Arbeitskultur besitzt. Dies macht es wieder schwerer, da klimaneutrale Lösungen nicht einfach kopiert werden können und jedes Unternehmen für sich selbst den besten Weg finden muss.

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Olivia Janus

Olivia hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und die Plattform Beautyself gegründet. Seit der Pubertät kämpfte sie mit Akne bis ihr die Pille verschrieben wurde. Nach Absetzen der Pille im Alter von 28 Jahren kehrte die Akne zurück. Sie merkte wie mühselig die Recherche nach passenden Hautpflegeprodukten ist. Denn es gab keine einzige Website, die folgende Punkte bündelte: Echte Erfahrungen, Kombinationen von Produkten i.S.v. Hautpflegeroutinen, Preisvergleich. So wurde Beautyself geboren.

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