HYPERPIGMENTIERUNG & MELASMA - was wirklich dagegen hilft

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Hyperpigmentierung bzw. Pigmentflecken und Melasma wissen musst.

In diesem Beitrag erfährst du den Unterschied zwischen Hyperpigmentierung und Melasma.

Von Hyperpigmentierung auch in Form eines Melasma (auch Chloasma genannt), spricht man, wenn die gesamte Haut, meist jedoch nur Bereiche der Hautfläche, von einer übermäßigen Melanin-Einlagerung betroffen ist. Durch diese Einlagerung werden die Melanozyten übermäßig aktiviert, was zu einer Verfärbung an den entsprechenden Bereichen sorgt. Die Ursachen von Hyperpigmentierung können unterschiedliche Gründe haben. Je nach Ursache und Grund unterscheidet man daher zwischen verschiedenen Arten von Hyperpigmentierungen. Es gibt Melasmen, die hauptsächlich bei Frauen in der Schwangerschaft eintreten, sogenannte Altersflecken und Sommersprossen, die von Geburt an da sein können, sich aber durch zu viel Sonneneinstrahlung auf ungeschützter Haut weiterentwickeln können.

Wichtig ist dabei zu wissen, dass Melasmen nicht gefährlich sind. In seltenen Fällen können sie aber auch ein Symptom für eine andere Hauterkrankung sein. Zudem kann es je nach Intensität durchaus dazu kommen, dass du unter Pigmentflecken leidest und nach Hilfe gegen Melasma suchst. Wenn du ein Mittel gegen Hyperpigmentierung oder eine Behandlungsmethode ausprobieren möchtest, solltest du dich zunächst mit den Ursachen und Auslösern der Pigmentflecken befassen. Übrigens gibt es auch das entgegengesetzte Bild, die sogenannte Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). Hierbei treten helle statt dunkle Flecken auf, die teilweise sogar weiß sein können.

Was ist Hyperpigmentierung?

  • Arten
  • Ursachen
  • Hintergründe

Hyperpigmentierung und Melasma

Die richtige Behandlung

  • Cremes und Hausmittel gegen Melasma – was du selbst tun kannst
  • Peeling
  • Pigmentflecken kaschieren
  • Wirkung und Nebenwirkungen der Wirkstoffe

Professionelle Behandlungsmethoden

  • Micro Needling
  • Microdermabrasion
  • Laser- und Lichttherapie

FAQ zu Pigmentflecken

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HYPERPIGMENTIERUNG & MELASMA

In diesem Beitrag geben wir dir einen Einblick in das Thema Hyperpigmentierung & Melasma.

Arten von Hyperpigmentierung & Melasma

Laut Studien sind mit bis zu 90% überwiegend Frauen von den dunklen Flecken im Gesichtsbereich betroffen. Grund dafür ist, dass die erhöhte Melaninproduktion überwiegend durch das weibliche Hormon Östrogen verursacht wird. Dies ist auch der Grund, warum die Flecken sehr häufig im Rahmen einer Schwangerschaft auftreten. Allerdings gibt es auch weitere natürliche und externe Ursachen bzw. Auslöser, auf die wir gleich näher eingehen.

Vorab möchten wir dir jedoch einen Überblick über die drei verschiedenen Arten von Melasmen geben. Je nach betroffener Hautschicht unterscheidet man zwischen epidermalem und dermalem Melasma bzw. der Mischform zwischen beiden Varianten.

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Epidermales Melasma

Von epidermalem Melasma spricht man, wenn nur die obere Hautschicht durch die Pigmentstörung betroffen ist. Dabei treten leicht bräunliche oder etwas dunklere braune Flecken auf.

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Dermales Melasma

Ein dermales Melasma hingegen ist eher bläulich-braun gefärbt und sitzt in den tieferen Hautschichten. Hier kann mit oberflächlichen Behandlungsmethoden keine Wirkung erzielt werden.

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Mischform

Bei der Mischform sind sowohl obere als auch untere Hautschichten betroffen. Durch diese Überlagerung der Pigmentstörung wirken die Flecken meist eher braungrau.

Melasma Typen

Neben der Form an sich, werden Hyperpigmentierungen auch nach der Stelle im Gesicht klassifiziert, an denen sie auftreten. So spricht man bei einem vermehrten Auftreten im Bereich der Oberlippe, der Nase sowie der Wangen und des Kinns vom zentrofazilen Typ. Diese Art der Hyperpigmentierung tritt am häufigsten auf. Beim frontalen Typ hingegen zeigen sich die Pigmentflecken überwiegend an der Stirn, während sie beim malaren Typ vermehrt an Wangen und Jochbögen auftreten. Vom mandibulären Typ spricht man, wenn sie vermehrt im Bereich des Unterkiefers auftreten.

Bevor du nach Tipps gegen die Hyperpigmentierung suchst, solltest du wissen, welche Form bei dir vorliegt. Wenn du unsicher bist, empfehlen wir dir, einen guten Hautarzt aufzusuchen, denn nur er kann letztendlich genau sagen, ob es sich bei dir überhaupt um ein Melasma handelt, wo die Ursachen liegen könnten und ob nicht vielleicht doch ein anderer Auslöser dahinter steckt, der dafür sorgt, dass die Pigmentstörung bei dir nur als ein Symptom für ein anderes Problem auftritt.

Wie kommt es zur Hyperpigmentierung?

Es gibt eine Reihe von natürlichen Auslösern für Hyperpigmentierungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du eine empfindliche Haut, eine makellose Gesichtshaut oder eher eine fettige bzw. trockene Haut hast.  Man sagt auch, dass der Grad der Pigmentierung, d. h. wie viel Fläche betroffen ist, genetisch bedingt ist. Je höher der Melanin-Gehalt der Haut, desto dunkler ist sie gefärbt. Wer eine stärker pigmentierte Haut hat, ist durch die Schutzwirkung des Melanins besser vor den schädlichen UV-Strahlen geschützt als ein eher hellhäutiger Typ. Aber auch eine Hormonumstellung durch eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre kann eine Ursache für ein vermehrtes Auftreten von Pigmentflecken sein. Nach einer Schwangerschaft spricht man von der sogenannten Schwangerschaftsmaske. Auch im Alter treten – insbesondere bei genetischer Veranlagung – häufig Pigmentstörungen auf. Hier spricht man auch von Altersflecken.

Weitere natürliche Gründe können beispielsweise vorangegangene Entzündungen sein, die in der Haut zu einer erhöhten Melaninproduktion geführt haben. Außerdem können Pigmentflecken als Folge von Krankheiten wie einer Leberzirrhose oder auch von östrogenbildenden Tumoren auftreten. Hierbei spricht der Dermatologe dann meist von Chloasma. Aufpassen sollte man immer bei Medikamenteneinnahme. Einige verringern den Eigenschutz der Haut vor Sonne. Z. B. manche Antiobiotika oder auch Produkte mit Johanniskraut.

Externe Auslöser für die Pigmentflecken

Neben den natürlichen Auslösern für Hyperpigmentierungen gibt es auch eine Reihe von externen Auslösern, die für die Flecken verantwortlich sein können.

So ist es beispielsweise bekannt, dass die Flecken vermehrt nach einem Sonnenbrand beziehungsweise auch nach übermäßiger UV-Bestrahlung der Haut auftreten. Ein sehr häufiger Gang zum Solarium kann also ebenfalls ein Grund für Pigmentflecken sein. Außerdem stehen verschiedene Medikamente und chemische Substanzen wie Bergapten, 5-MOP oder auch Phenytoin im Verdacht, Pigmentflecken zu verursachen. Insbesondere treten sie auch als Folge hormoneller Therapien oder auch durch die Verwendung der Anti-Baby-Pille als Verhütungsmittel auf. Allerdings ist die Studienlage hier nicht eindeutig, sodass man eher von einer Vermutung sprechen muss. Durch den Zusammenhang mit dem weiblichen Hormon Östrogen liegt die Vermutung eines Zusammenhangs aber durchaus nahe und viele Hautärzte halten die hormonellen Einflüsse durch Medikamente für sehr wahrscheinlich. So gibt es Studien, die gezeigt haben, dass Frauen mit einem erhöhten Östrogenspiegel deutlich eher zu Pigmentierungsstörungen neigen, als Frauen, deren Östrogenspiegel auf einem durchschnittlichen Niveau liegt.

Was hilft gegen Melasma und Hyperpigmentierung?

Wer möchte keine makellose, schöne und straffe Haut? Viele investieren viel Zeit und Geld in verschiedene Kosmetik, Naturkosmetik oder verwenden häufig eine Maske und Feuchtigkeitscreme zur Hautpflege. Der Aufwand, den insbesondere Frauen für eine schöne Haut betreiben, ist nicht selten sehr groß. Werden dunkle Verfärbungen dann als Makel wahrgenommen, kann es sehr frustrierend werden, wenn sich keine Creme für die Behandlung der Flecken findet, sondern sie sich nur überdecken lassen.

Du solltest dir aber eines erst einmal vor Augen halten: Pigmentflecken sind symptomlos und stellen keine Krebsvorstufe dar. Es ist daher im engeren Sinne nicht von einem Krankheitsbild zu sprechen. Letztendlich bist du zudem mit den Pigmentflecken keinesfalls allein. So sind alleine in den USA schätzungsweise mehr als fünf Millionen Menschen von Hyperpigmentierung betroffen. Zunächst sollte man die Symptome daher nicht zwangsläufig als Makel, sondern eher als genetisch erworben ansehen.

Wenn du psychisch unter den Flecken leidest, kannst du sie behandeln. Die Behandlung ist mitunter allerdings recht langwierig und viele Methoden sind nicht sonderlich erfolgsversprechend. Denn letztendlich ist bis heute kein wirksames Medikament gefunden, das die Ursachen bekämpft. Vielmehr geht es bei der Behandlung darum, eine Aufhellung und Reduzierung der Sichtbarkeit zu erreichen.

Welche Behandlung sinnvoll ist, welches Hausmittel und welche Creme gegen Pigmentflecken hilft und wie du der Verstärkung der Flecken vorbeugen kannst, verraten wir dir im Folgenden.

Wenn du eine schnelle Aufhellung der Pigmentflecken erreichen möchtest, sind Bleichcremes erfolgsversprechend. Hier kommen Substanzen wie das bereits erwähnte Hydrochinon und Tretinoin aber auch Glykolsäure, Trichloressigsäure, Azelainsäure oder Niacinamid oder Ascorbinsäure (Vitamin-C) zum Einsatz. Durch eine gute Bleichcreme lassen sich schnell gute Resultate erzielen, allerdings lassen sich dadurch die Pigmentflecken nicht dauerhaft entfernen oder aufhellen. Du solltest also keine Wunder erwarten. Der Effekt kann aber durchaus deutlich sichtbar sein.

Chemische Peelings

Es gibt verschiedene Peelings, die speziell auf die Aufhellung von Gesichtsflecken zugeschnitten wurden. Setze hier auf sanftes Peeling in Form von Milch- oder Mandelsäure. Diese sollen dazu führen, dass bei der Neubildung der oberen Hautschicht der braune Farbstoff neutralisiert wird. Beachte aber, dass nach einem Peeling ein sehr wirksamer UV-Blocker noch wichtiger ist als er ohnehin schon für Menschen mit Pigmentflecken ist.

Produkte mit Vitamin C

Vitamin C ist eines der stärksten Antioxidantien in der Haut. Es besitzt antioxidative, neokollagengenetische und hautaufhellende Eigenschaften. Vitamin C gilt als sehr effektives Antipigmentierungsmittel, da es die Melaninbildung verringert.

Produkte mit Niacinamiden

Es ist klinisch erwiesen, dass ein topisch aufgetragenes Niacinamid die Hyperpigmentierung (dunkle Flecken) aufhellt.  Dabei besitzt Niacinamid die Eigenschaft, die Wirkung anderer aufhellenden Substanzen zu erhöhen.

UV-Schutz

Bei Pigmentflecken, Hyperpigmentierung und Melasma ist es ganz besonders wichtig, die Haut vor UV-Strahlen zu schützen. Auch an bewölkten Tagen können UV-Strahlen die Haut schädigen und Pigmentflecken verstärken.

Wirkung und
Nebenwirkungen
von Hydrochinon

Wenn du medizinische Wirkstoffe zur Reduzierung der Pigmentflecken einsetzt, solltest du stets bedenken, dass es auch Nebenwirkungen gibt. Wäge daher Nutzen und Risiken stets sorgfältig ab. So ist beispielsweise Hydrochinon dafür bekannt, zwar sehr wirksam aber gleichzeitig umstritten zu sein. Es gibt Hautärzte, die den Wirkstoff mit starken Nebenwirkungen in Verbindung bringen. Auch bei der Applikation von Azelainsäure können verstärkte Nebenwirkungen wie Erythem oder Hautirritationen auftreten.

Geringere Nebenwirkungen treten beispielsweise bei der Anwendung von Kojisäure auf, allerdings ist die Wirksamkeit auch eingeschränkt, denn die Melaninproduktion wird nicht so stark gehemmt.

Bei der Dreifachbehandlung mit Hydrochinon (4%), Tretinoin und Fluocinolonacetonid, die häufig zur Melasma-Initialtherapie eingesetzt wird, treten sogar mit einer Wahrscheinlichkeit von 40% Nebenwirkungen wie Erythem oder Schuppungen auf.

Beste Gesichtsbehandlung gegen Hyperpigmentierung und Melasma

Neben der Behandlung mit speziellen Wirkstoffen sind auch äußere Behandlungsmethoden im Kosmetikstudio oder beim Dermatologen erfolgsversprechend. Hierbei werden je nach Intensität die oberen Hautschichten entfernt und eine Neubildung angeregt, bei der gleichzeitig die Melaninproduktion gehemmt wird. Je tiefer die Behandlung in die Hautschichten vordringen soll, desto eher solltest du einen Hautarzt aufsuchen, denn ein Kosmetikstudio arbeitet beispielsweise mit schwächeren Lasern als es ein Hautarzt kann. Dennoch sind insbesondere bei den schwächeren Formen auch professionelle Behandlungen im Kosmetikstudio sehr erfolgsversprechend.

 

  • Micro-Needling: Das Micro-Needling wird bei vielen verschiedenen Symptomen und Hautkrankheiten eingesetzt und hat sich auch beim Melasma als erfolgsversprechende Methode etabliert. Hierbei wird ein kleiner Handroller aus Titan eingesetzt, der durch kleine Nadeln Mikro-Verletzungen der Haut verursacht. Dies führt dazu, dass die Haut Kollagen und Elastin zur Heilung produziert und sich selbst regeneriert. Dadurch kann nicht nur eine straffende Wirkung erzielt werden (weshalb die Methode auch im Anti-Aging Bereich eingesetzt wird), sondern kann insbesondere bei gleichzeitigem Auftragen entsprechender Bleaching-Cremes dazu führen, dass die regenerierte Haut mit reduzierten Melasmen gebildet wird. Zwar blutet man während der Behandlung nicht, sie kann aber durchaus als recht schmerzhaft empfunden werden.
  • Mikrodermabrasion: Bei der Mikrodermabrasion werden die oberen Hautschichten mittels eines Diamant-Schleifkopfs abgetragen. Dies verbessert die Wirksamkeit chemischer Peelings, sodass sich bei der Behandlung von Melasmen ein deutlich verstärkter Effekt verschiedener Wirkstoffe erzielen lässt. Achte nach der Behandlung aber unbedingt auf einen sehr starken UV-Schutz. Im Sommer empfehlen wir diese Methode nicht. Im Allgemeinen gilt die Mikrodermabrasion bei Pigmentflecken allerdings als nicht so  erfolgsversprechend wie beispielsweise die Laserbehandlung.
  • Laserbehandlung: Auch IPL-Lasertherapien oder Lichtbehandlungen können gute Ergebnisse erzielen. Die Behandlung dauert meist rund 40 Minuten und es werden die oberen Hautschichten abgetragen. Je nach Intensität des Lasers kann dieser tief in die Haut eindringen und sie zur Regeneration anregen. Es kommen sowohl Ruby-Laser als auch Blitzlampen zu Einsatz. Hier lassen sich gute Erfolge erzielen, die Therapie ist aber langwierig, macht die Haut deutlich anfälliger gegen UV-Strahlung und der Erfolg ist zudem unvorhersehbar, denn insbesondere tiefliegende Pigmenteinlagerungen lassen sich auch durch den Laser nur schwer erreichen. Sehr gut spricht die Laserbehandlung hingegen beim epidermalen Melasma sowie bei Altersflecken und der Schwangerschaftsmaske an.
Microdermabrasion

Bei der Microdermabrasion werden abgestorbene Hautzellen schonend entfernt und die Hautoberfläche geglättet. Es wird das Zellwachstum der Haut angeregt.

Microdermabrasion
Wirkung
  • Reduzierung von Hyperpigmentierung (Melasma)
  • Reduzierung von Hautunreinheiten (Mitesser)
  • Reduzierung von feinen Falten
  • Frisch aussehende, pralle Haut
  • Ausgleich von Hautunebenheiten
  • Reduzierung verstopfter Poren
  • Reduzierung oberflächlicher Pigmentveränderungen
  • Rosacea
  • Couperose
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Microneedling

Das Microneedling (häufig Dermaroller) ist eine minimal invasive Gesichtsbehandlung und wird insbesondere zur Hautverjüngung und zur Behandlung von (Akne-) Narben eingesetzt.

Microneedling
Wirkung
  • Erhöhung der Hautelastizität
  • Reduzierung von Falten
  • Reduzierung von (Akne-)Narben
  • Reduzierung vergrößerter Poren
  • Reduzierung von Dehnungsstreifen
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AHA Peeling

AHA-Peelings sind insbesondere dafür bekannt, dass sie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut verbessern sowie Falten minimieren. Sie wirken in tieferen Hautschichten als BHA.

AHA Peeling
Wirkung
  • Reduzierung von Falten und Linien
  • Aufbau von Collagen
  • Festere und widerstandsfähigere Haut
  • Erhöhung des Feuchtigkeitsgehalts
  • Reduzierung von Melasma
  • Reduzierung von Akne
  • Reduzierung von Aknenarben
  • Reduzierung von Seborrhö (gesteigerte Absonderung der Talgdrüsen)
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FAQ zum Thema Hyperpigmentierung & Melasma

Pigmentflecken und Sommersprossen: Worin besteht der Unterschied?

Pigmentflecken und Sommersprossen werden häufig verwechselt, dabei haben sie nicht die gleichen Merkmale. Denn Sommersprossen sind genetisch bedingt und nicht heilbar. Ihr Auftreten kann weder verhindert noch behandelt werden. Wohingegen Pigmentflecken meist durch externe Einflüsse verursacht werden und behandelt werden können. 

Wer ist betroffen?

Auch wenn Pigmentflecken oft mit dem Alter in Verbindung gebracht werden, trifft das nur teilweise zu. Auch jüngere Menschen können Pigmentflecken bekommen, die aufgrund fehlender Vorsichtsmaßnahmen das Altern der Haut beschleunigen. Je älter die Haut wird desto weniger Kontrolle hat sie über die Auswirkungen von ultravioletten Strahlen. Deswegen haben ältere Menschen von Natur aus mehr Pigmentflecken als jüngere. Außerdem haben Frauen häufiger Pigmentflecken als Männer, insbesondere aus hormonellen Gründen.  

Wie entstehen Pigmentflecken?

Pigmentflecken sind meist eine Folge von zu viel Sonnenlicht. Die Verfärbungen entstehen oft an den Stellen, wo ständig Tageslicht hinkommt, also im Gesicht und auf dem Handrücken. Aber keine Angst, Pigmentflecken sind eine gutartige Hautveränderung. Durch die UV-B Strahlen der Sonne werden übermäßig Pigmentfarbstoffe (Melanin) produziert und dadurch entstehen Pigmentflecken.

Sind Altersflecken gefährlich?

Grundsätzlich nicht. Es ist trotzdem wichtig, sich regelmäßig vom Hautarzt begutachten zu lassen. Denn häufig ähneln Altersflecken bösartige Hautveränderungen, die unbehandelt weiter wachsen und gesundheitliche Probleme hervorrufen können. Beobachte vor allem Veränderungen in Form oder Farbe der Altersflecken und konsultiere bei Beschwerden dann dringend einen Hautarzt. Lasse dich am besten ca. alle zwei Jahre bei deinem Hautarzt untersuchen.

Was macht man mit Altersflecken?

Wegzaubern und zwar ganz einfach. Dunkle Alters- oder Pigmentflecken lassen sich mit etwas Councealer und Foundation überschminken. 

Kann ich mit Pigmentflecken ins Sonnenstudio?

Das ist keinesfalls empfehlenswert. Da UV-Licht die Pigmentflecken noch verstärkt, solltest du den Gang ins Solarium unbedingt meiden. Es ist nicht nur im Rahmen von laufenden Therapien sinnvoll einen starken UV-Schutz aufzutragen.

Sind alle Fälle von Melasma und Chloasma behandelbar?

Jein. Es gibt leider viele Fälle, die als unbehandelbar gelten. Hier sind die gängigen Behandlungsmethoden nicht sehr erfolgsversprechend. Aggressive bzw. sehr stark ansprechende Methoden der Hautbleichung hingegen haben häufig starke Nebenwirkungen. Man sollte daher sorgfältig abwägen, ob eine Behandlung Sinn macht oder nicht.

Können Pigmentflecken durch die Pille auftreten?

Zumindest vermuten dies heute viele Dermatologen. Dies hängt damit zusammen, dass Hormonumstellungen und insbesondere das Hormon Östrogen sehr häufig für Pigmentflecken mit verantwortlich ist. Man spricht bei verschiedenen Formen des Chloasma auch von Hormonflecken. Insbesondere dann, wenn sie durch östrogenbildende Tumore, in der Schwangerschaft, nach oder während einer Hormonbehandlung oder im Rahmen der Wechseljahre entsteht.

Ist Melasma / Chloasma eine Krankheit?

Die Pigmentflecken an sich werden nicht als Krankheit betrachtet. Allerdings tritt insbesondere Chloasma häufig als Symptom für eine Krankheit auf. Beispielsweise als Folge einer Leberzirrhose.

Welches Medikament hilft gegen Melasmen?

Um das richtige Medikament gegen Melasmen zu finden, ist es zu empfehlen einen Dermatologen aufzusuchen.