Mischhaut - die richtige Pflege & Behandlung

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Mischhaut wissen musst. Wie man Mischhaut erkennt, wie man sie richtig behandelt und welche Mittel und Cremes bei Mischhaut helfen, haben wir für euch hier zusammengefasst.

Bei Mischhaut kommen die Eigenschaften von trockener und fettiger Haut zusammen. Es ist daher am ehesten als Kombination zweier anderer Hauttypen zu sehen. Dies bedeutet aber leider nicht, dass sich fettige und trockene Haut die Waage halten und dadurch das Hautbild ausgewogen ist. Vielmehr ist es so, dass in verschiedenen Bereichen der Haut sowohl Probleme von trockener als auch von fettiger Haut auftreten können. Die richtige Hautpflege ist bei Mischhaut besonders wichtig, denn trockene Bereiche benötigen eine andere Behandlung und Pflege als fettige Bereiche.

MISCHHAUT - Ursachen & Merkmale

  • Wie erkennt man Mischhaut?
  • Ursachen für Mischhaut
  • Welche Probleme treten bei Mischhaut auf?

DIE BESTE BEHANDLUNG BEI MISCHHAUT

Pflege & Wirkstoffe

  • Die richtige Hautpflege bei Mischhaut
  • Hausmittel für Mischhaut
  • Reinigung und Make-Up für Mischhaut

Professionelle Behandlungsmethoden

  • Behandlung im Kosmetikstudio

FAQ ZU MISCHHAUT

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Mischhaut - die richtige Pflege & Behandlung

In diesem Beitrag geben wir dir DIY Tipps für die Pflege deiner Mischhaut.

Ursachen und Merkmale von Mischhaut

Mischhaut ist insofern eine Besonderheit, als dass sie ausschließlich im Gesicht, nicht aber am Körper auftritt, wie es bei trockener oder fettiger Haut der Fall sein kann. Woran man Mischhaut erkennt, welche Probleme sie mit sich bringt und was die Ursachen für Mischhaut sind, haben wir hier für euch zusammengefasst. Denn bevor man sich mit der Hautpflege von Mischhaut befasst, sollte man genau wissen, was es bedeutet, wenn die Gesichtshaut sowohl fettige als auch trockene Hautstellen aufweist.

Wie erkennt man Mischhaut?

Typisch für Mischhaut ist eine fettige T-Zone in Verbindung mit trockenen Wangen. Um herauszufinden, ob man tatsächlich unter Mischhaut leidet, kannst du einfach ein Kosmetiktuch als kleines Hilfsmittel verwenden. Wenn du dein Gesicht gereinigt und getrocknet hast, drückst du einfach ein Kosmetiktuch fest auf dein Gesicht. Weist das Tuch insbesondere im Bereich der Stirn, dem Kinn und im Bereich der Nase fettige Stellen auf, während Wangen und die Augenpartie trocken bleiben, kannst du ziemlich sicher sein, dass es sich bei deiner Haut im Gesicht um Mischhaut handelt. Leidest du unter fettiger Haut, werden die Flecken gleichmäßig auch über den Wangenbereich verteilt sein. Bei trockener und normaler Haut hingegen bleiben auf dem Tuch keine fettigen Rückstände zurück.

Grundsätzlich weist die Haut im Gesicht im Bereich des Kinns, der Stirn und der Nase typische Eigenschaften von fettiger Haut mit den entsprechenden Merkmalen auf. Hiermit gehen auch Merkmale wie vergrößerte Poren, häufige Mitesser und mitunter Entzündungen einher. Gleichzeitig erscheinen die Wangen trocken, rau und die Poren sind in der Regel sehr fein, sodass sie kaum zu erkennen sind. Hinzu kommen hier häufig kleine Äderchen auf den Wangen, die aber nicht zwangsläufig auftreten müssen.

Ursachen von Mischhaut

Bei Mischhaut produzieren die fettigen Hautpartien durch die vergrößerten Poren zu viel Talg, sodass ein fettiger Film auf der Haut entsteht. Im trockenen Bereich hingegen wird zu wenig Talg produziert, wodurch dieser Hautbereich nicht ausreichend vor Keimen und Umwelteinflüssen geschützt ist. Dies ist auch der Grund, dass es hier häufiger zu Entzündungen kommen kann.

Was der Grund für dieses gemischte Hautbild ist, ist allerdings weitestgehend ungeklärt. Es wird vermutet, dass die Ausprägung von Mischhaut eng mit dem Hormonhaushalt zusammenhängt. Insbesondere das Sexualhormon Androgenen soll verantwortlich sein. Diese Vermutung liegt nahe, da Mischhaut überwiegend zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr auftritt. Die Talgproduktion verändert sich im Laufe des Lebens stetig. Bei Säuglingen ist sie sehr hoch, reduziert sich bis zur Pubertät ständig, wird dann aber wieder verstärkt, was an der erhöhten Hormonproduktion liegen könnte.

Frauen wissen, dass sich eine Veränderung des Hormonspiegels häufig auch an der Haut erkennen lässt. Östrogen hemmt im Gegensatz zum männlichen Sexualhormon allerdings die Talgproduktion. Es gibt Anzeichen dafür, dass das Absetzen der Anti-Baby-Pille das Auftreten von Mischhaut verursachen kann. Auch tritt sie vermehrt vor dem Einsetzen der Menstruation sowie nach einer Schwangerschaft oder Entbindung auf.

Neben den natürlichen Ursachen scheinen auch Faktoren wie eine ungesunde Ernährung, Stress, bestimmte Medikamente sowie Nikotin und Alkohol das Entwickeln von Mischhaut zu begünstigen. Darüber hinaus tritt Mischhaut auch häufiger auf, wenn eine genetische Veranlagung dazu vorliegt.

Welche Probleme treten bei Mischhaut auf?

Da sowohl Merkmale von fettiger als auch von trockener Haut auftreten, entstehen auch entsprechend die gleichen Probleme, die sonst bei fettiger oder trockener Haut auftreten. Hierzu gehören ein Spannungsgefühl, juckende Haut und gegebenenfalls Schuppenbildung an den trockenen Stellen sowie die bereits angesprochenen Probleme mit Mitessern und vergrößerten Poren in der T-Zone. Außerdem können lose Hautschuppen häufig die Poren verstopfen, was Mitesser und Pickel begünstigt. Nicht selten tritt zudem der Effekt auf, dass die Wangen und der Hals empfindlich gegenüber Reinigungs- und Pflegeprodukten sind.

Wie behandelt man Mischhaut am besten?

Grundsätzlich sollte man bei Mischhaut besonders auf eine gesunde Ernährung achten und zudem weitestgehend auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin verzichten. Der Grund ist, dass Nikotin die Durchblutung hemmt. Dies reduziert die Nährstoffversorgung der Haut und sorgt für eine zusätzliche Belastung der Haut. Die Gesichtshaut kann fahl werden, Kollagen und Elastin werden stärker abgebaut, sodass eine straffe Haut an Elastizität verliert. Es ist für eine schöne Haut generell zudem empfehlenswert, auf Naturkosmetik mit möglichst wenig Zusatzstoffen zu setzen, denn rückfettende Kosmetik oder Primer sind in der Regel entweder für die Bedürfnisse von fettiger oder von trockener Haut ausgelegt, nicht aber für Mischhaut. Du solltest bei Mischhaut ebenfalls darauf achten, dass du stets ausreichend viel trinkst, denn wenn der Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt wird, kann dies eine Verschlechterung des Hautbilds zusätzlich begünstigen.

Über diese allgemeinen Tipps gegen Mischhaut hinaus gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten, die Haut effektiv zu pflegen und das Hautbild zu verbessern. Welche Creme für Mischhaut in Frage kommt, welche Wirkstoffe und Behandlungsmethoden vielversprechend sind und was dir Linderung und Hilfe gegen Mischhaut verschafft, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Pflege und Wirkstoffe – Was hilft gegen Mischhaut?

Mischhaut ist deutlich empfindlicher als normale Haut. Von einer aggressiven Reinigung, Gesichtsmaske oder Pflege ist daher unbedingt abzuraten. Durch die unmittelbar nebeneinanderliegenden trockenen und fettigen Bereiche ist die Pflege deutlich anspruchsvoller als bei fettiger, trockener oder normaler Haut. Mit einem einzigen Pflegemittel wie bei der Körperpflege wird man bei Mischhaut nur selten auskommen.

Man sollte sich zudem vor Augen führen, dass Mischhaut keine Krankheit ist, sondern einfach ein Hauttyp. Man kann die Haut pflegen, um das Hautbild zu verbessern, man kann es aber auch durch die beste Creme nicht ändern, dass man von Mischhaut betroffen ist. Mit der richtigen Pflege lassen sich die entsprechenden Hautpartien aber gut behandeln und die Beschwerden an trockenen und fettigen Stellen auf ein Minimum reduzieren.

Die richtige Hautpflege bei Mischhaut

Die richtige Pflege für Mischhaut zu finden, ist sehr schwierig. Das Problem ist, dass reichhaltige Produkte gegen Mischhaut zwar die trockene Haut gut mit Feuchtigkeit und Fett versorgen können, an den fettigen Hautbereichen können reichhaltige Cremes aber eine Pickelbildung begünstigen. Umgekehrt führt eine zu leichte Pflege gegebenenfalls zu einem weiteren Austrocknen der trockenen Hautbereiche. Es ist daher sehr wichtig, Produkte zu verwenden, die die Mischhaut nicht überfordern. So gibt es Wirkstoffe wie Urea, die sowohl für trockene als auch fettige Haut sehr gut geeignet sind. Entsprechend eignen sich Urea-haltige Cremes und Lotionen auch sehr gut für Mischhaut. Je stärker die Mischhaut jedoch ausgeprägt ist, desto eher empfiehlt es sich, verschiedene Produkte für die fettigen bzw. trockenen Bereiche zu verwenden.

Falls du ein Peeling im ganzen Gesicht durchführen möchtest, achte unbedingt darauf, dass es sich um ein sanftes Peeling handelt, dass die trockene Haut nicht zu stark angreift. Außerdem sollten rückfettende Wirkstoffe enthalten sein, die zwar für die fettigen Bereiche des Gesichts nicht ideal sind, sich aber dort später leichter wieder entfernen lassen. Umgekehrt ist es schwieriger, eine zu stark gereizte trockene Hautpartie wieder zu pflegen.

Die richtige Pflege für die T-Zone bei Mischhaut

Die T-Zone bei Mischhaut hat häufig vergrößerte Poren. Entsprechend ist es sinnvoll, nicht komedogene Pflegemittel zu verwenden, die die Poren nicht verstopfen. Achte darauf, dass die T-Zone entweder überhaupt nicht oder nur mit Cremes und Mitteln eingerieben wird, die explizit für fettige Haut geeignet sind. Allerdings musst du entsprechend vorsichtig vorgehen, denn Cremes für fettige Haut trocknen die Haut mitunter leicht aus, was für deine Wangenpartie von großem Nachteil wäre.

Vielversprechend für fettige Haut sind Produkte mit Retinol (Vitamin A) sowie Teebaumöl, Zink oder auch Salicylsäure, um geschädigte Haut zu reparieren und die Talgproduktion zu hemmen. Peelings mit Salicylsäure (BHA) sind grundsätzlich für fettige Haut gut, für die trockenen Hautbereiche aber zu intensiv, hier gilt es daher, sehr vorsichtig vorzugehen und die Bereiche beim Peeling möglichst gut abzugrenzen. Dies ist zuhause mitunter nicht so einfach möglich. Sanfter sind AHA-Peelings, beispielsweise mit Alpha-Hydroxysäure, Milchsäure oder Glykolsäure.

Wenn die Nebenerscheinungen wie Akne oder Entzündungen in den fettigen Bereichen der Haut sehr stark ausgeprägt sind, ist auch eine Pflege mit Benzoylperoxid empfehlenswert, denn die Bakterienproduktion in den oberen Hautschichten wird gehemmt, was die Talgproduktion reduziert. Allerdings ist dies Gift für die trockenen Hautpartien, daher ist hier ebenfalls mit äußerster Vorsicht vorzugehen.

Wenn es darum geht, überschüssiges Fett zu binden, sind beispielsweise mattierende Blotting-Papers sehr vielversprechend, die im Prinzip wie Löschpapier funktionieren. Sie bewirken beim Auflegen auf die trockenen Partien nichts, reduzieren aber den Glanz in den fettigen Bereichen.

Wir empfehlen dir hier auch einen Blick auf unsere Tipps zur Pflege von fettiger Haut zu werfen, wenn du mit separaten Mitteln arbeiten möchtest.

Trockene Wangen bei Mischhaut pflegen

Wangen, Hals und der Bereich um die Augen sollte mit einer Creme für trockene Haut gepflegt werden. Insbesondere im Winter ist eine fettreiche Pflege sehr wichtig, die Creme sollte aber keinesfalls auf die T-Zone aufgetragen werden. Leichte, fettarme Formulierungen mit Urea sind ebenfalls hervorragend geeignet, hierbei ist es nicht so schlimm, wenn auch die fettigen Hautpartien etwas davon abbekommen, denn feuchtigkeitsspendende Mittel sind nicht rückfettend.

Im Bereich der Peelings sind die bereits zuvor erwähnten AHA-Peelings für trockene Haut empfehlenswert, denn sie sind sanft zur Haut, abgestorbene Hautzellen werden entfernt und die Haut wird hydratisiert, aber nicht gefettet. Entsprechend können solche Peelings sogar für das komplette Gesicht eingesetzt werden.

Als Naturprodukt ist auch Aloe Vera sehr empfehlenswert, denn es spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut sehr gut. Allerdings solltest du hier darauf achten, dass es sich um Mittel handelt, die nicht zusätzlich mit rückfettenden Präparaten versetzt sind.

Panthenol oder Dexpanthenol ist häufig in Cremes gegen trockene Haut enthalten. Der Wirkstoff hat einen stark befeuchtenden und pflegenden Effekt und kann insbesondere bei sehr trockener Haut Linderung verschaffen und Spannungen reduzieren. Als rückfettende Wirkstoffe sind Vitamin E, Allantoin und Pantothensäure sehr empfehlenswert, denn sie helfen dabei, den Säuremantel wieder aufzubauen.

Weitere Informationen zur Pflege von trockener Haut kannst du auf unserer separaten Informationsseite zu trockener Haut finden.

Fruchtsäure-Peelings

Beim Peeling im Kosmetikstudio können sowohl AHA– als auch BHA-Peelings durchgeführt werden. Ein gutes Peeling kann nicht nur dafür sorgen, dass alte Hautschuppen entfernt, die Poren geöffnet und die Haut zur Regeneration angeregt wird, sondern es ist auch möglich, gezielt die entsprechenden trockenen und fettigen Hautpartien so zu behandeln, dass sich ein bestmöglicher Effekt erzielen lässt. So können die trockenen Hautbereiche nach dem Peeling besonders mit Feuchtigkeit versorgt werden, während in den fettigen Bereichen die Talgproduktion gehemmt und Verhornungen gelöst werden können.

Laserbehandlung

Die Laserbehandlung kommt häufig bei fettiger Haut zum Einsatz. Da hier punktuell gearbeitet werden kann, kann das Kosmetikstudio gezielt nur die fettigen Bereiche der Haut behandeln und dadurch eine Neubildung der Haut anregen. Die trockenen Bereiche bleiben hier außen vor und werden separat gepflegt.

Mikrodermabrasion

Auch bei der Mikrodermabrasion können gezielt mit einem Diamant-Schleifkopf die fettigen Bereiche behandelt werden. So kann die Neubildung der Haut angeregt werden, indem die oberen Hautschichten abgetragen werden. Dies kann langfristig zu einer Verkleinerung der Poren und einer Verbesserung des Hautbildes an den fettigen Stellen sorgen.

Beste Gesichtsbehandlung für Mischhaut

Es ist grundsätzlich empfehlenswert, bei lang anhaltenden Beschwerden und Problemen mit der Pflege deiner Haut, den Hauttyp von einem Dermatologen bestimmen zu lassen. Auch wenn sich Mischhaut gut erkennen lässt, ist die Abgrenzung zu empfindlicher, trockener oder fettiger Haut nicht immer eindeutig. Eine falsche Pflege über einen längeren Zeitraum kann das Hautbild dann zusätzlich verschlechtern. Haben dir alle oben vorgestellten Tipps und Mittel auch über einen längeren Zeitraum keine Linderung verschafft, ist der Gang zum Hautarzt unumgänglich.

Wenn du allerdings grundsätzlich mit der Pflege deiner Haut gut zurechtkommst und nach einer Möglichkeit suchst, das Hautbild zusätzlich zu verbessern, kann auch ein Gang ins Kosmetikstudio sinnvoll sein. Welche Behandlungsmethoden hier bei Mischhaut sinnvoll sind, haben wir im Folgenden für dich zusammengefasst.

Radiofrequenztherapie

Die Radiofrequenz überträgt elektromagnetische Wellen in tiefe Hautschichten. Dadurch wird das Gewebe erhitzt und die Kollagenfasern regeneriert.

Radiofrequenztherapie
Wirkung
  • Reduzierung von Falten (insb. um die Augen, Oberlippe, Nasolabialfalte, Zornesfalte)
  • Straffung der Gesichtskonturen
  • Straffung von erschlafftem Gewebe („Hamsterbäckchen“, Doppelkinn)
  • Straffung erschlaffter Haut
  • Minderung von Narben
Erfahre mehr über Radiofrequenztherapie
Microdermabrasion

Bei der Microdermabrasion werden abgestorbene Hautzellen schonend entfernt und die Hautoberfläche geglättet. Es wird das Zellwachstum der Haut angeregt.

Microdermabrasion
Wirkung
  • Reduzierung von Hyperpigmentierung (Melasma)
  • Reduzierung von Hautunreinheiten (Mitesser)
  • Reduzierung von feinen Falten
  • Frisch aussehende, pralle Haut
  • Ausgleich von Hautunebenheiten
  • Reduzierung verstopfter Poren
  • Reduzierung oberflächlicher Pigmentveränderungen
  • Rosacea
  • Couperose
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Sauerstoff

Die Sonophorese wird insbesondere zur Straffung erschlaffter Haut im Bereich der Augenbrauen sowie von hängenden Wangen und Doppelkinn eingesetzt.

Sauerstoff
Wirkung
  • strahlender Teint
  • antibakterielle Wirkung
  • je nach Einsatz der Wirkstoffe: Minderung von Falten, Akne, Aknenarben, unreiner Haut
Erfahre mehr über Sauerstoff

Hausmittel gegen Mischhaut

Um deine Haut zu pflegen und zu beruhigen, sind sanfte Mittel bei Mischhaut ideal. Vermeide zu stark fettende und zu stark austrocknende Produkte. Während beispielsweise Olivenöl als Hausmittel für trockene Haut sehr gut ist, eignet es sich zum Auftragen auf fettige Haut keinesfalls. Umgekehrt ist eine Maske mit Ton- oder Heilerde für fettige Haut sehr gut, sollte aber keinesfalls auf die trockenen Hautbereiche aufgetragen werden.

Einen guten Mittelweg bildet eine Quarkmaske. Auch Joghurt ist sehr wohltuend, denn die natürlichen Produkte wirken sich lindernd auf Rötungen aus und spenden gleichzeitig Feuchtigkeit, während sie für die fettigen Bereiche keine negativen Effekte hervorrufen, denn auch fettige Haut benötigt Feuchtigkeit. Auch natürliche Gesichtsmasken aus zerdrückten Kartoffeln, Eiern und Joghurt oder Quark sind als Hausmittel gegen Mischhaut sehr empfehlenswert.

Zur Beruhigung und Pflege sind grundsätzlich auch natürliche Mittel wie Kamille, Melisse oder auch Klee hervorragend für Mischhaut geeignet, denn sie wirken sich positiv auf das Hautbild bei Mischhaut aus. Zudem haben diese Hausmittel keinerlei Nebenwirkungen oder negative Effekte.

Reinigung für Mischhaut

Bei der Reinigung ergibt sich ebenfalls eine Herausforderung. Während die T-Zone entfettet werden muss, um der Bildung von Mitessern und Pickeln vorzubeugen, sollte den trockenen Bereichen keinesfalls Feuchtigkeit entzogen werden. Entsprechend sollten ausschließlich sehr milde Waschgels und Lotionen verwendet werden.

Peelings sollten maximal einmal wöchentlich durchgeführt werden, wobei wichtig ist, dass nur kleine Partikel enthalten sind. Enzympeelings können – sofern sie sanft zur Haut sind – für das komplette Gesicht verwendet werden. Achte außerdem darauf, dass du ausschließlich mit lauwarmem Wasser arbeitest, denn zu heißes Wasser entzieht den trockenen Partien zusätzlich Feuchtigkeit.

Grundsätzlich gilt es, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Wichtig ist es, sein Gesicht regelmäßig zu waschen, weder zu häufig noch zu selten. Zu häufiges Waschen kann die Haut austrocknen, wobei zu seltenes Waschen die Poren im fettigen Bereich der Haut verstopft. 

Make-Up für Mischhaut

Beim Make-Up macht es am meisten Sinn, auf verschiedene Produkte zu setzen. Für die T-Zone ist zur Vorbehandlung eine mattierende Creme empfehlenswert und die trockenen Partien sollten mit einer einer fettenden Feuchtigkeitscreme versorgt werden. Dann kann Make-Up aufgetragen werden, das aber idealerweise auf Mineralbasis ist und keine Chemikalien und chemischen Inhaltsstoffe enthält.  Auch gute Puder sind im Allgemeinen durchaus empfehlenswert für Mischhaut. Idealerweise nutzt du nur Make-Up, das speziell für Mischhaut entwickelt ist.

Häufig gestellte Fragen zu Mischhaut

Wie erkennt man Mischhaut?

Der Mischhaut Typ ist eine Kombination aus normaler und fettiger Haut oder eine Kombination aus trockener und fettiger Haut. Meistens haben die Mischhauttypen trockene Wangen und eine fettige T-Zone. Im Winter neigt die Haut eher zu Trockenheit, während sie im Sommer schnell glänzt und ölig wird. Deswegen sollten die verschiedenen Stellen unterschiedlich gepflegt werden. Beispielsweise die T-Zone anders als die Wangen. Zum Glück, gibt es spezielle Produkte, die sich genau auf diesen Hauttypen und dessen Bedürfnisse spezialisiert haben. 

Was ist die T-Zone?

Die T-Zone befindet sich genau mitten in deinem Gesicht. Und wie der Name es schon sagt, entspricht die Form des Bereichs in etwa der des Großbuchstaben „T“. Meistens ist die T-Zone öliger als der Rest des Gesichts, weil sie eine höhere Anzahl an Öldrüsen hat. Durch den höheren Ölgehalt ist die Wahrscheinlichkeit von Unreinheiten, verstopften Poren und Reizungen durch Sonnen-/Windbrand größer. Fettige Haut neigt dazu, glänzend und fettig auszusehen, aufgrund von  überschüssiger Talgproduktion. Bei vielen sind die Wangen normal oder trocken, während die T-Zone fettig ist – dies wird als Normal bzw. Mischhaut bezeichnet, was sehr verbreitet ist. Ziel ist es, unsere Haut in allen Bereichen auszugleichen. Dies erfordert unterschiedliche Behandlungen für jeden Gesichtsbereich. Gib der Haut, was sie braucht und wo sie es braucht!

Wie pflege ich die T-Zone am besten?

Wähle den richtigen Reiniger. Vermeide die Verwendung von alkoholbasierten Reinigungsmitteln und entscheide dich für einen milden Reiniger für aknegefährdete Haut. Vermeide auch, dein Gesicht mehr als zweimal täglich zu waschen, da dies die Haut reizt und dazu führt, dass deine Haut mehr Öl produziert.

Verwende keine Trockenmittel auf Ihrer T-Zone. Die Anwendung von Produkten mit supertrockener Formel führt zu Fettigkeit, da die Haut versucht, durch die Produktion natürliche Öle auszugleichen. Verwende stattdessen porenverdichtende Produkte, die die Poren minimieren, ohne den Bereich auszutrocknen.

Verwende 1 bis 2 Mal  pro Woche eine Gesichtsmaske. Trage eine klärende Maske mit Kaolinton auf, die hilft, die Poren tief zu reinigen und überschüssiges Fett aufzunehmen.

Verwende täglich eine Feuchtigkeitscreme auf Wasserbasis. Die Feuchtigkeitsversorgung ist äußerst wichtig, um die Haut gut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Wähle eine leichte Feuchtigkeitscreme oder ein Serum, das ölfrei und auf Wasserbasis ist und deine Haut nicht belastet.

Ist fettige und trockene Haut zugleich nicht ein Widerspruch in sich?

Nein. Bei Mischhaut haben verschiedene Bereiche der Haut andere Eigenschaften. So gibt es bei Mischhaut sowohl Areale der Haut, die zu trocken sind, als auch zu fettige Bereiche. Dadurch ist Mischhaut schwieriger zu pflegen als trockene oder fettige Haut.

Braucht Mischhaut eine Feuchtigkeitscreme?

Grundsätzlich braucht – entgegen weitläufiger Meinung – auch fettige Haut Feuchtigkeit. Die trockenen Hautbereiche sowieso. Entsprechend ist eine leichte, nicht rückfettende Feuchtigkeitscreme bei Mischhaut als Pflegeprodukt eine gute Wahl.

Kann Mischhaut durch die richtige Pflege zu normaler Haut werden?

Nein. Mischhaut ist keine Krankheit. Entsprechend lässt sie sich auch nicht einfach „heilen“. Der Hauttyp ist genetisch bedingt und wird zusätzlich durch äußere Einflüsse oder auch Ernährung und Lebensweise beeinflusst. Den Hauttyp zu ändern ist nicht einfach durch die Anwendung bestimmter Produkte möglich.

Welche Pflege braucht Mischhaut?

Es ist nicht gerade selten, dass bei den meisten Frauen die etwas ölige T-Zone mit Unreinheiten und Pickeln sowie Mitessern einher geht. Deswegen ist es umso wichtiger eine konsequente Hautpflegeroutine für deinen Hauttypen mit den passenden Produkten zu entwickeln. Wir empfehlen dir, zuerst eine gründliche und passende Gesichtsreinigung, ohne dass deine Haut zu stark austrocknet. Anschließend ein Gesichtspeeling um Pickel und Hautunreinheiten zu vermeiden. Danach solltest du eine Feuchtigkeitscreme für Mischhaut auftragen, die den Ölgehalt deiner Haut reguliert und bei vereinzelten Pickel eine Zinksalbe oder ein Pickelgel um punktuell dagegen anzukämpfen. Wenn du vermehrt Probleme mit einer glänzenden T-Zone hast, hilft es auf jeden Fall die Nase mit einem mattierenden Tuch abtupfen (bei Make-up keinesfalls wischen).