Fettige Haut - was am besten dagegen hilft

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über fettige oder ölige Haut wissen musst. Was hilft dagegen und welche Behandlungsmethoden gibt es?

Wenn die Haut ständig ölig wirkt und selbst nach dem Pudern sehr schnell wieder glänzt, liegt der Grund meist darin, dass du einen fettigen Hauttyp hast. Häufig tritt dies zusammen mit vergrößerten Poren und Unreinheiten auf, diese sind aber nicht immer die Ursache für fettige Haut.

Wo die Ursachen liegen, welche Wirkstoffe, Behandlungsmethoden und Mittel gegen fettige Haut in Frage kommen, haben wir hier für euch zusammengefasst. Außerdem erklären wir euch was ihr sonst noch wissen und beachten solltet.

MARKEN GEGEN FETTIGE HAUT

nancybeauty_bp
Hautpflegeroutine Nancy – fettige Haut, Akne

by nancybeauty_bp

Prof. Hair-& Make Up Artist

miss.pappalapapp
Hautpflegeroutine Katrin – fettige Haut

by miss.pappalapapp

Hautpflegeberaterin

fine_style66
Hautpflegeroutine Fine – Mischhaut, Unreinheiten

by fine_style66

Fashion Bloggerin

loving_mombies
Hautpflegeroutine Anne – fettige Haut, Akne

by loving_mombies

Mommy Blogger

xtina_official
Hautpflegeroutine Christina – Mischhaut, fettige Haut

by xtina_official

Markenbotschafterin

hautnah27
Hautpflegeroutine Mai – fettige Haut, Akne

by hautnah27

Skincare Lover

FETTIGE HAUT

Ursachen und Merkmale von fettiger Haut

  • Woher kommt fettige Haut?
  • Folgen von zu fettiger Haut

WAS WIRKLICH DAGEGEN HILFT

Mittel und Wirkstoffe gegen fettige Haut

  • Die richtige Hautpflege bei fettiger Haut
  • Hausmittel gegen fettige Haut

Hausmittel gegen fettige Haut

Professionelle Behandlungsmethoden

  • Desinkrustation
  • BHA-Peeling
  • Kavitationspeeling

FAQ ZU FETTIGER HAUT

PLAY VIDEO

Fettige Haut – was wirklich dagegen hilft

In diesem Beitrag geben wir dir DIY Tipps für die Pflege deiner fettigen Haut.

Ursachen und Merkmale von fettiger Haut

Die Ursache hinter dem Glanzeffekt liegt in einer Überproduktion von Hautfett, das auch als Sebum bezeichnet wird. Grundsätzlich ist das Hautfett als natürliche Hautpflege dafür verantwortlich, die Gesichtshaut geschmeidig zu halten, vor dem Austrocknen zu schützen und schlussendlich eine gesunde und schöne Haut zu bewahren. Allerdings produziert die normale Haut eben nur so viel Fett wie sie braucht. Wird von den Talgdrüsen zu viel Fett produziert, sammelt sich das überschüssige Fett auf der Haut und sorgt für den typischen Glanz bei fettiger Haut. Der Glanz ist auch dafür verantwortlich, dass der Volksmund auch den Begriff ‘Salbengesicht‘ geprägt hat.

Allerdings gibt es auch Vorteile. So haben Menschen mit fettiger Haut häufig bis ins höhere Alter eine eher straffe Haut, die nicht so schnell Falten ausbildet. Zudem ist die Haut mitunter widerstandsfähiger und unempfindlicher gegen Umwelteinflüsse.

Woher kommt fettige Haut?

Für fettige Haut ist immer eine vermehrte Talgdrüsenaktivität verantwortlich, die im späteren Verlauf sehr häufig mit großen Poren einhergeht, die im Allgemeinen als unschön wahrgenommen werden. Allerdings sind große Poren nicht die eigentliche Ursache, sondern meist nur das Symptom. Welche Ursachen können also zur Überproduktion von Sebum führen?

1

Hormonelle Faktoren

In den meisten Fällen liegt die Ursache in einer hormonellen Stimulation. So ist die Produktivität der Talgdrüsen beispielsweise bei Babys erhöht, nimmt dann ab und erhöht sich während der Pubertät wieder. Sinkt der Testosteronspiegel im Alter, neigt der Körper dann eher zu trockender und mitunter juckender Haut. Für zu fettige Haut ist sehr häufig auch eine hormonelle Stimulation durch Androgene verantwortlich.

2

Krankheit

Auch verschiedene Krankheitsbilder können für fettige Haut verantwortlich sein. So haben Studien gezeigt, dass Menschen eine fettig glänzende Haut bekommen, wenn sie chronisch mit dem Botenstoff Dopamin unterversorgt sind – wie es beispielsweise bei der neurologischen Erkrankung Morbus Parkinson der Fall ist.
Auch das seborrhoische Ekzem (Morbus Unna), das umgangssprachlich auch als Grind bezeichnet wird, steht eng mit der Überproduktion von Talg in Verbindung.

3

Medikamente

Es gibt verschiedene Medikamente, die im Verdacht stehen, die Talgproduktion anregen. Hierzu gehören beispielsweise Anabolika oder auch Kortikosteroide.

Weitere Faktoren, die zu fettiger Haut führen können und Folgen

Auch äußere Faktoren wie falsche Kleidung, Reibung und Hitze oder ungeeignete Kosmetika können zu fettiger Haut führen. Es ist zudem davon auszugehen, dass eine genetische Veranlagung die übermäßige Talgproduktion fördert.

Zu fettige Haut führt zu Folgeerscheinungen, denn das Gemisch aus Talg und Hornpartikeln der Haut kann die Follikelkanäle sowie die Poren der Haut verstopfen. Dies führt zur Entstehung von Mitessern und kann zudem die Bildung von Akne begünstigen, da die Talgansammlung als Nährboden für Bakterien und Pilze dient. Dadurch können sich die Poren entzünden und Eiterpusteln ausbilden. Durch eine Infektion mit Hefe- oder Schimmelpilzen können deren Zerfallsprodukte im Extremfall dafür sorgen, dass rote und entzündete Stellen auftreten, bei denen es zu Schuppenbildung oder Krustenbildung kommt.

Was hilft gegen fettige Haut?
Mittel und Wirkstoffe

Welche Produkte gegen fettige Haut helfen, was du bei der Pflege für fettige Haut beachten solltest und welche professionellen Behandlungsmethoden es gibt, haben wir in diesem Abschnitt für dich zusammengefasst.

Da fettige Haut häufig auch mit großen Poren einhergeht, zielen viele Hausmittel, Wirkstoffe und Behandlungsmethoden auch darauf ab, die Poren zu verkleinern und dadurch die übermäßige Talgproduktion, die zum fettigen Erscheinungsbild führt, zu reduzieren. Worauf du bei der Pflege achten solltest und welche Hausmittel gegen fettige Haut helfen, verraten wir dir hier.

Ölfreie Produkte

Generell solltest du bei Pflegeprodukten oder auch bei einer Feuchtigkeitscreme darauf achten, dass sie fett- und ölfrei sind, denn eine fettige Haut braucht keinesfalls noch zusätzliches Fett. Hier sind feuchtigkeitsspendende Gels oder leichte Cremes deutlich empfehlenswerter. Sinnvoll sind insbesondere Produkte, die neben feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe weitere Wirkstoffe enthalten, die beispielsweise die Talgproduktion hemmen oder den Glanz vermindern.

pH neutrale Reinigung

Eine pH-neutrale Reinigung mit sanften Mitteln ist sehr wichtig. Die Haut soll gründlich gereinigt werden, um sie von Bakterien und Pilzsporen zu befreien. Zu starkes Reiben – außer in Ausnahmefällen bei einem Peeling – ist kontraproduktiv und kann die Talgproduktion anregen. Ein mildes, pH-neutrales Waschgel oder Reinigungslotion für Morgens sanft aufzutragen reicht absolut aus. Abends können auch Ölhäutchen ruhig zu einem Ölreiniger oder einem Balm greifen. Dieses wird ja auch wieder abgewaschen. Zu heißes Wasser sollte generell bei der Reinigung ebenfalls vermieden werden. Lauwarmes Wasser mag Eure Haut am Liebsten.

Toner und
Gesichtswasser

Zu einer guten Reinigung bei fettiger Haut gehört auch, sie nach der Reinigung zu tonisieren. Hier sollte man auf alkoholfreie Produkte zurückgreifen. Bitte nicht zu den üblichen alkoholgetränkten Produkten greifen, die die Haut austrocknen. Dies ist ein Kreislauf und am Ende steht man mit weitaus fettigerer Haut als zuvor da.

In einem guten Gesichtswasser sollten reichlich Antioxidantien und zellkommunizierende Inhaltsstoffe vertreten sein. Wenn diese Inhaltsstoffe nicht enthalten sind, können Poren verstopfen.

Wirkstoffe gegen fettige Haut

Durch den Einsatz bestimmter Wirkstoffe kannst du die Talgproduktion der Haut reduzieren.

Niacinamid
(Vitamin B3)

Dieser Wirkstoff ist immer häufiger in Pflegeprodukten wie Cremes oder Seren gegen fettige Haut zu finden, denn Nicotinamid hat, ähnlich wie Hamamelisextrakt, eine verengende Wirkung auf die Poren, da er die Elastizität der Haut vermindert. Gleichzeitig ergibt sich daraus eine straffende Wirkung. Bei einer Konzentration von über 2% Niacinamid wirkt das Produkt zudem geröteten Unreinheiten entgegen. Auch Pickelmale erscheinen verblasst und entzündliche Pickel werden beruhigt.

Retinol
(Vitamin A)

Retinol (Vitamin A) und Retinoide wirken ähnlich wie Teebaumöl, Zink oder auch Salicylsäure talgregulierend. Retinol kann geschädigte Haut reparieren und hilft dabei, die Talgproduktion in den Poren zu normalisieren. Durch diese porenverengende Wirkung kommt es insbesondere auch als Anti-Aging-Mittel zum Einsatz. Als Nachtcreme oder Serum kann es fettiger Haut effektiv entgegenwirken, macht die Haut aber empfindlicher gegen UV-Strahlung, da es sich um eine Säure handelt. Tagsüber ist daher das Auftragen eines Sonnenschutzmittels ein unbedingtes „Muss“. Bitte achtet hier auf eine anfängliche sehr geringe Dosierung und steigert Euch dann. Auch einschleichen von Vitamin A ist sehr wichtig, da es bei vermehrter und zu schneller Benutzung, die Haut schuppen kann.

Salicylsäure (BHA)

Salicylsäure (BHA) kommt als Wirkstoff in chemischen Peelings vor, kann aber auch zur Pflege der Haut sehr gut verwendet werden. Der Wirkstoff sorgt dafür, dass sich die obere Hautschicht ablöst. Dadurch werden die Poren geöffnet und der Talg kann entweichen. Außerdem wirkt es entzündungshemmend. Bei öliger Haut kann auch ein Akne-Produkt auf Salicylsäure-Basis sehr gut verwendet werden, selbst wenn du nicht unter Akne leidest.

Benzoylperoxid

Auch bei Benzoylperoxid (BPO) handelt es sich um einen Wirkstoff, der häufig zur Bekämpfung von Akne eingesetzt wird. Falls du unter Akne leidest, musst du allerdings damit rechnen, dass sich die Symptome anfänglich verschlechtern. Aber auch bei fettiger Haut – insbesondere wenn sie zu roten Stellen oder Entzündungen neigt – kann ein Mittel, das den Wirkstoff enthält, sehr gut verwendet werden. Beim Auftragen auf die Haut kommt es zur Aufspaltung des Wirkstoffs zu Sauerstoff, der in den oberen Hautschichten die Bakterienproduktion hemmt, die bei einem Talgüberschuss stärker ausgeprägt sein kann. Außerdem lösen sich Mitesser, die Haut wird geklärt und gereinigt. Überschüssiges Hautfett kann so herausgelöst werden. Allerdings bilden sich auch freie Radikale, was langfristig den Alterungsprozess der Haut beschleunigen kann.

TIPP: Überschüssiges Fett binden

Mittags hat die Talgproduktion der Haut ihren Höhepunkt. Dies ist ein guter Zeitpunkt, die Haut zu entfetten und mit speziellen ölfreien Make-Ups neu zu benetzen, denn sie können überschüssiges Hautfett binden. Alternativ sind auch mattierende Blotting-Papers sehr empfehlenswert, um akuten Glanz zu reduzieren.

Beste Gesichtsbehandlung gegen fettige Haut

Bestimmte Gesichtsbehandlungen im Kosmetikstudio oder beim Dermatologen können dabei helfen, fettige Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Anders als Anwendungen, die auch Zuhause durchführbar sind, können professionelle Kosmetikbehandlungen tiefer in die Hautschichten eindringen und Wirkstoffe besser wirken. Unten siehst die besten Gesichtsbehandlungen gegen fettige Haut.

Microdermabrasion

Bei der Microdermabrasion werden abgestorbene Hautzellen schonend entfernt und die Hautoberfläche geglättet. Es wird das Zellwachstum der Haut angeregt.

Microdermabrasion
Wirkung
  • Reduzierung von Hyperpigmentierung (Melasma)
  • Reduzierung von Hautunreinheiten (Mitesser)
  • Reduzierung von feinen Falten
  • Frisch aussehende, pralle Haut
  • Ausgleich von Hautunebenheiten
  • Reduzierung verstopfter Poren
  • Reduzierung oberflächlicher Pigmentveränderungen
  • Rosacea
  • Couperose
Erfahre mehr über Microdermabrasion
BHA Peeling

Salicylsäure als chemisches Peeling wird insbesondere für fettige und Mischhaut eingesetzt. Diese Fruchtsäure wirkt nur in der obersten Hautschicht.

BHA Peeling
Wirkung
  • eignet sich insbesondere für fettige Haut, da es den Talg aus den Poren bindet und entfernt
  • antibakteriell
  • Unreinheiten werden reduziert und vorgebeugt
  • Minimiert Akne
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Reduzierung von Seborrhö (gesteigerte Absonderung der Talgdrüsen)
Erfahre mehr über BHA Peeling
Desinkrustation

Die galvanische Desinkrustation ist eine Gesichtsbehandlung mit Mikrostrom (negative Polarität) und wird häufig vor der eigentlichen manuellen Ausreinigung durchgeführt.

Desinkrustation
Wirkung
  • Reduzierung von Akne
  • Reinigung und Reduzierung von Mitessern und Hautunreinheiten
  • Verfeinerung der Poren
  • Anregung der Durchblutung und des Lymphflusses
Erfahre mehr über Desinkrustation

Hausmittel gegen fettige Haut

Neben Cremes, Seren und Tinkturen oder Eingriffen gibt es auch eine ganze Reihe von Hausmitteln, die einen positiven Einfluss auf das Hautbild haben. Einige ausgewählte Hausmittel gegen fettige Haut haben wir hier kurz für euch zusammengetragen:

Fruchtsäure-Peeling

Peelings mit porenverfeindernden Fruchtsäuren zeigen häufig eine sehr gute Wirkung, denn sie befreien die Haut zusätzlich von Bakterien und sorgen für eine tiefe Reinigungswirkung. Peelings für zuhause gibt es zwar zu kaufen, aber auch ein selbstgemachtes Peeling aus einer halben Kiwi und einer halben geriebenen Kartoffel ist als sanftes Peeling sehr wohltuend und sorgt nach dem Abwaschen dafür, dass Wirkstoffe von Cremes und Gels besser in die Haut einziehen. Wenn du ein Peeling zum ersten Mal durchführst, solltest du es sofort nach dem einmassieren wieder mit lauwarmem Wasser abwaschen und zudem mit wenig Fruchtsäure arbeiten, um zu sehen, wie deine Haut darauf reagiert. Professionelle Peelinganwendungen kannst du am besten im Kosmetikstudio genießen.

Gesichtsmasken im Allgemeinen

 Eine gute Gesichtsmaske kann sich sehr positiv auf die Talgproduktion auswirken. Weiße Ton- und Heilerde hat eine verfeinernde Wirkung auf die Poren aber auch Vlies- und Peel-Off-Masken können dabei helfen, die Haut zu beruhigen und Unreinheiten wie Mitesser zu beseitigen.

Feuchtigkeit spenden

Achte darauf, dass du die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird. Denn entgegen der weitläufigen Meinung können Produkte, die die Haut austrocknen, dazu führen, dass die Talgproduktion zusätzlich angeregt wird. So sind Joghurt mit Kartoffeln oder auch Eier und Tonerden für Masken eine gute Basis, während du auf Produkte wie Mandelöl oder rückfettende Stoffe verzichten solltest.

Häufig gestellte Fragen zu fettiger Haut

Hat fettige Haut auch Vorteile?

Aus medizinischer Sicht hat fettige Haut keine direkten Nachteile. Im Gegenteil – sie gilt sogar als robuster und widerstandsfähiger als trockene Haut. Die Nachteile sind daher nur kosmetischer Natur.

Spielt gesunde Ernährung auch bei fettiger Haut eine wichtige Rolle?

Ja, gesunde Ernährung ist wichtig, sie macht dich fitter für den Alltag und sorgt vor allem für ein reines Hautbild. Um deiner Haut etwas Gutes zu tun, vor allem auch für die Zukunft, solltest du versuchen auf Fast Food zu verzichten, Softdrinks von deinem Tagesplan streichen und dich beim Rauchen zurückhalten. Als kleiner Tipp: Zwei Liter Wasser pro Tag helfen dir von innen heraus die Haut zu reinigen bzw. gesund zu machen. Es polstert die Haut, sodass du dir wegen Pickel und zusätzliche Falten keine Sorgen machen musst. 

Ist die Gesichtsreinigung bei fettiger Haut wichtig?

Die Gesichtsreinigung ist das A und O, egal welchen Hauttyp du hast. Das Gesicht muss nämlich von Make-up-Resten, Schmutzpartikeln und überschüssigem Talg befreit werden. Das ist einer der wichtigsten und auch ersten Schritte zu einer reinen Haut. Am besten nimmst du dir morgens und abends Zeit dafür. Du kannst dich dann zwischen deinem Lieblingsreinigungsprodukt entscheiden, sei es eine Waschlotion, ein Reinigungsschaum oder ein Waschgel. Anschließend beruhigst du dein Gesicht mit einem entzündungshemmenden Gesichtswasser (darf sogar Alkohol enthalten, da es so Fett austrocknet). Zusätzlich kannst du 1 bis 2 Mal pro Woche ein Peeling benutzen, um deine Haut von abgestorbenen Hautschuppen zu entfernen und die Poren zu reinigen.

Welche Hautpflege sollte man bei fettiger Haut benutzen?

Die meisten Pflegeprodukte für fettige Haut haben eine mattierende Wirkung, das heißt sie basieren meist auf Wasser und nicht Öl. Wenn du Unreinheiten in der T-Zone hast, empfehlen wir dir eine Pflege mit einem desinfizierenden Gel. Wenn du die Talgproduktion der Haut reduzieren möchtest aber gleichzeitig deiner Haut auch Feuchtigkeit spenden möchtest, solltest du auf Seren zurückgreifen. Beispielsweise Seren mit Vitamin B haben eine klärende Wirksamkeit. Bei stark entzündlichen Beschwerden der Haut solltest du eher zu Teebaumöl greifen. 

Darf ich auch flüssige Peelings bei fettiger Haut benutzen?

Auf jeden Fall! Flüssige Peelings wie AHA oder BHA Peelings befreien deine Haut von Talg, verkleinern optisch deine Poren und tragen die erste Hautschicht dezent ab. Auf dieser Weise verschwinden wie von Zauberhand Mitesser, Schüppchen und Pickelmale. 

Braucht fettige Haut überhaupt noch Feuchtigkeit?

Es ist zwar richtig, dass fettige Haut das Gegenteil von trockener Haut ist. Dies bedeutet aber nur, dass keine öl- und fetthaltigen Produkte verwendet werden dürfen. Feuchtigkeitsspendende Mittel hingegen sind auch bei fettiger Haut sehr wichtig.

Welche Inhaltsstoffe sollten meine Produkte beinhalten?

Am besten achtest du darauf, dass du ab und zu Gesichtsmasken aus Tonerde und Aktivkohle verwendest, diese befreien deine Haut von Bakterien und Unreinheiten. Ätherische Öle wie Teebaum, Eukalyptus und Minze desinfizieren Pickel und passen perfekt in dein Gesichtswasser. Bei Cremes solltest du darauf achten, dass sie Vitamin C, B oder E beinhalten, Wassermelonenkernöl oder Hagebuttenöl sind auch hilfreich. Bei kleinen entzündeten Pickeln kannst du gerne auf Zink zurückgreifen.

Kann Sonne bei fettiger Haut helfen?

Auch wenn Sonne die Haut austrocknet, verbessert sie nicht wirklich fettige Haut. Die Hautstellen, die durch Sonne „ausgetrocknet“ wurden, beginnen nun schließlich mehr Öl zu produzieren als nötig. Außerdem sind die Risiken einer ungeschützten Sonneneinstrahlung zu groß. Deswegen solltest du, egal welchen Hauttypen du hast, Sonnenschutz auftragen, wenn du Zeit in der Sonne verbringst. 

Gibt es wirklich nichts, was man gegen fettige Haut tun kann?

Auch wenn bestimmte Hauttypen anfälliger sind überschüssiges Öl zu produzieren, gibt es immer noch Möglichkeiten, die Ölproduktion zu verringern und die Haut rein zu halten. Z.B. einen bestimmten Toner auszuprobieren, oder verschiedene Hautpflegeroutinen. Wenn dies nichts hilft, kannst du immer noch einen Dermatologen aufsuchen, der dir dann Medikamente zur Verlangsamung der Ölproduktion verschreiben kann. 

Ist fettige Haut ein Krankheitsbild?

Nicht direkt. Jede Haut bildet Talg, um sie vor natürlichen Einflüssen zu schützen. Allerdings kann sich aus einer sehr fettigen Haut, wenn sie nicht richtig gepflegt und behandelt wird, eine Akne entwickeln. Auch Mitesser sowie Ekzeme sind eine häufige Folge bei fettiger Haut, da sie Bakterien und Pilzen idealen Nährboden bietet.

Wann sollte ich zur Kosmetikerin gehen?

Wenn deine Haut schwere Entzündungen, Knoten unter der Haut oder Eiterpickel aufweist solltest du auf jeden Fall schnellst möglichst eine Kosmetikerin aufsuchen. Vermeide es selbst daran rumzudrücken, da du dadurch die Entzündungen verschlimmerst. Außerdem können auf dieser Weise Narben entstehen, die von alleine nicht mehr verschwinden.

Ist Kosmetik die beste Möglichkeit, um fettige Haut abzudecken?

Du bekommst Flecken, trägst etwas mehr Foundation, Concealer und Puder auf. Versuchst die glänzenden Stellen irgendwie am Morgen zu vertuschen, mit der Hoffnung du schützt deine Haut dadurch. Das eigentliche Problem deiner fettigen Haut liegt jedoch tiefer als in der Oberfläche. Und die Verwendung von mehr Kosmetik kann genau den gegenteiligen Effekt haben, den du versuchst damit hervorzurufen. Denn wenn du Kosmetik verwendest, verschließt das deine Hautporen und kann damit deine Haut verschlimmern. Deswegen: Lege deinen Make-up-Pinsel weg und investiere mehr Zeit in deine Hautpflege. 

Stimmt das, dass Fettige Haut nicht so leicht altert wie trockene Haut?

Tatsache ist, dass jede Haut nach einer gewissen Zeit altern wird, auch vorzeitig, wenn sie nicht gut gepflegt wird. Der einzige Grund, warum Menschen das Gefühl haben, dass trockene Haut früher altert, ist, dass man die Linien klarer sehen kann, da die Haut trocken ist. In Bezug auf fettige Haut, existieren zwar z.B. die Stirnfalten, jedoch sind sie weniger zu sehen. Das heißt: Auch wenn man es fettiger Haut nicht ansieht, solltest du die Anti-Aging Pflege nicht vernachlässigen.