Couperose & Rosacea – was wirklich dagegen hilft

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Coupersoe & Rosacea wissen musst. Was es ist, was dagegen hilft und wie man es behandelt.

Im Allgemeinen spricht man von einer Couperose, wenn die sonst gewollten leicht roten Wangen zum Dauerzustand und zur krankhaften Erscheinung werden. Zwar greifen Frauen gerne zum Pudertopf, wenn es darum geht, die Blässe etwas abzuschwächen und die Wangen leicht zu röten, wird die Färbung aber von Natur aus intensiver, ist guter Rat teuer. Welche Behandlungsmethoden und Produkte gegen Couperose und Rosacea am Markt verfügbar sind, was das Krankheitsbild ausmacht und welche Tipps gegen Couperose und Rosacea auch halten was sie versprechen, haben wir hier für euch zusammengefasst.

MARKEN GEGEN COUPEROSE & ROSACEA

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Hautpflegeroutine Vanessa – trockene Haut, Rosacea

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Hautpflegeroutine Nadin – Mischhaut, Rosacea

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Hautpflegeroutine Jessica – trockene Haut, Rosacea

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Unterschiede und Gemeinsamkeiten

  • Typische Symptome der Couperose
  • Typische Symptome der Rosacea
  • Stadien der Rosacea

BEHANDLUNGSMETHODEN & RISIKOFAKTOREN

Risikofaktoren

  • Das solltest du vermeiden

Professionelle Behandlungsmethoden

  • Kosmetikstudio
  • Hautpflege
  • Der Rötung entgegenwirken
  • Hausmittel gegen Kupferrose und Rosacea
  • Behandlung durch den Hautarzt

Hausmittel gegen Couperose & Rosacea

FAQ ZU COUPEROSE UND ROSACEA

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Couperose & Rosacea – was wirklich dagegen hilft

In diesem Video erhälst du einen kurzen Einblick in Couperose und Rosacea. Was bedeutet es, was hilft gegen und was ist überhaupt der Unterschied?

Unterschiede & Gemeinsamkeiten bei Couperose & Rosacea

Aus medizinischer Sicht ist die Couperose der Vorläufer der Rosacea. Es handelt sich also im Prinzip um das gleiche Krankheitsbild, wobei die Couperose als Frühstadium der Rosacea (auch Rosazea oder Rosaecea genannt) bezeichnet werden kann. Die Geister scheiden sich hier teilweise, denn mitunter wird auch von zwei verschiedenen Krankheitsbildern gesprochen, wobei man sich einig ist, dass sich eine Couperose zu einer Rosacea entwickeln kann. Beide Krankheiten zeichnen sich durch eine Rötung der Gesichtshaut aus, die durch eine Überdehnung der Kapillaren verursacht wird. Wenn die Blutgefäße sich immer wieder erweitern, sind sie irgendwann ausgeleiert und bleiben gedehnt. Somit sind sie leichter empfänglich für Bakterien und es können vermehrt Entzündungen auftreten.

Die Couperose – die auch als Kupferrose bezeichnet wird – tritt meist nach dem 30. Lebensjahr auf und Frauen sind deutlich häufiger davon betroffen als Männer. Außerdem sind Menschen mit eher heller Haut sehr viel anfälliger, sodass die Symptome üblicherweise nur bei Menschen mit hellen Augen und blondem oder rotem Haar auftreten.

Typische Symptome und Ursachen der Couperose

Die Ursachen der Kupferrose sind vielfältig. Häufig wird auch von einer Veranlagung ausgegangen. Im Anfangsstadium treten Rötungen im Bereich der Nase und Wangen auf. Häufig verschwindet die Rötung relativ schnell wieder, tritt dann aber wieder auf und bleibt mit zunehmender Zeit auch länger bestehen. Daher ist es so wichtig, bereits beim ersten Auftreten mit den richtigen Maßnahmen zu reagieren. Meist geht die Rötung mit einer sehr trockenen und empfindlichen Haut einher. Der Hautarzt spricht beim Verlust der Elastizität der kleinen Gefäße von Teleangiektasien.

Was die Ursachen angeht, sind sich Ärzte bis heute nicht ganz einig, denn das Krankheitsbild ist nach wie vor nicht sehr gut erforscht. Es gibt aber Anhaltspunkte, welche Gemeinsamkeiten Patienten mit starker Ausprägung aufweisen:

Typische Symptome und Ursachen der Roseacea

Die Symptome der Rosacea sind die gleichen wie bei der Couperose. Auch hier treten die Rötungen vermehrt im Wangen- und Nasenbereich auf, sind aber deutlich ausgeprägter und es können weitere Beschwerden wie mittelstarke bis starke Schmerzen, Eiterbläschen und Hautwucherungen oder Knötchen um den Bereich der Nase auftreten.

Da die meisten Experten der Meinung sind, dass die Rosacea aus der Couperose hervorgeht, sind natürlich auch die Ursachen die gleichen. Durch das zusätzliche Auftreten von Eiterbläschen kann die Rosacea äußerlich einer Akne sehr ähnlich sehen. Dies kann jedoch ein gefährlicher Trugschluss sein, denn Aknemittel können durch die eher aggressiven Inhaltsstoffe bei manchen Behandlungsmethoden das Hautbild zusätzlich verschlechtern. Daher: Wenn Eiterbläschen auftreten, sollte der erste Gang der zum Hautarzt sein, um zu klären, um welches Krankheitsbild es sich handelt.

Als unmittelbare Ursachen gelten verschiedene Trigger als Risikofaktoren, die wir dir weiter unten genau aufführen. Die plötzliche starke Rötung der Gesichtshaut, die als Flush auftritt, ist bei der Rosacea deutlich häufiger als bei der Couperose.

Behandlungsmethoden und Risikofaktoren

Es ist wichtig zu wissen, dass beide Krankheitsbilder generell chronisch und nicht heilbar sind. Ein Wundermittel gegen Rosacea gibt es daher nicht, auch wenn einige Hersteller und Hautkliniken oder Kosmetikstudios dies behaupten. Insbesondere auch, da die meisten Experten eine der Hauptursachen in der genetischen Veranlagung sehen, gibt es kein zuverlässiges Heilmittel. Allerdings lässt sich der Rötung sehr gut entgegenwirken und es können Risikofaktoren vermieden werden, die zu einer Verstärkung der Symptome führen. Dadurch können Betroffene von einer deutlichen Linderung profitieren und sehr gut mit der Hautkrankheit leben.

Behandlungsmethoden - Was hilft gegen Couperose?

Behandlung durch den Hautarzt

Generell empfehlen wir dir, als allererstes einen Dermatologen aufzusuchen. Dieser kann dir sagen, in welchem Stadium du dich befindest und dich gezielt behandeln. Viele Menschen denken gleich an Rosacea, wenn sie Rötungen haben. Dieses muss aber nicht der Fall sein.

Dem Hautarzt stehen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die du zuhause oder im Kosmetikstudio nicht nutzen kannst. Insbesondere die Verödung der Äderchen bei Couperose hat sich als sehr vielversprechende Methode herauskristallisiert. Auch die IPL- und Laser-Behandlung ist hier sehr erfolgsversprechend und bietet eine sehr gute Möglichkeit, die äußeren Merkmale der Hauterkrankung zu reduzieren. Im fortgeschrittenen Stadium der Rosacea mit starker Knötchenbildung kann sogar ein operativer Eingriff empfehlenswert sein – dies gilt insbesondere, wenn du psychisch stark unter der Erkrankung leidest.

Da die Rötungen durch durchscheinende Äderchen ausgelöst werden, lassen sie sich durch eine Laserbehandlung besonders effektiv beseitigen. Zwar solltest du keinen vollständigen Rückgang erwarten, die Verödung der Gefäße führt aber in den meisten Fällen zu einer deutlichen Reduzierung der Intensität der Rötung. Das Gesicht erhält durch die Laserbehandlung stückweise seinen natürlichen Teint zurück. Besonders positiv: Die Behandlung ist relativ schmerzfrei und muss nur über einen Zeitraum von vier bis acht Sitzungen wiederholt werden, wobei zwischen den Sitzungen vier Wochen Pause eingelegt werden. Während die Laserbehandlung eher punktuell erfolgt und die betroffenen Gefäße sehr gezielt verödet und dadurch entfärbt werden, kann man mit der IPL-Behandlung diffuser und großflächiger arbeiten. Hierbei kommt ein hochenergetisches Blitzlicht zum Einsatz und je nach Erscheinungsbild kann ein gepulster Farbstofflaser zur Behandlung hinzugenommen werden.

Die Kombination aus Laser- und IPL-Behandlung verspricht gute Erfolge und kann dabei helfen, die Verordnung von Medikamenten überflüssig zu machen oder zumindest deutlich zu reduzieren.

Hautpflege

Generell gilt: Weniger ist mehr!

Bei der Hautpflege ist es zudem besonders wichtig, sie auf die Bedürfnisse der empfindlichen Haut anzupassen. Pflege für die Haut ist wichtig, aber da die Rosacea- bzw. Couperose-Haut sehr empfindlich ist, muss auf reizende Inhaltsstoffe unbedingt verzichtet werden! Kein Parfum und andere Duftstoffe, keine ätherischen Öle oder reizender Alkohol. Pflegender Alkohol ist aber definitiv okay.

Wenn deine Haut besonders trocken ist, empfehlen wir auch, einen Blick auf die möglichen Behandlungsmethoden trockener Haut zu werfen.

Keinesfalls solltest du versuchen, die Krankheit selbst mit Kortison zu behandeln, denn dies kann das Krankheitsbild sogar verschlimmern.

Weitere Hautpflegetipps

  1. Achte darauf, dass du die Haut nur mit lauwarmem Wasser reinigst und sie nicht trocken reibst, auch wenn die Haut nach der Reinigung juckt!
  2. Auf ätherische Öle, reizenden Alkohol, Parfum oder andere Duftstoffe solltest du gänzlich verzichten.
  3. Außerdem empfehlen wir, Cremes mit hohem Wasseranteil zu bevorzugen und
  4. ausschließlich sehr milde Waschlotionen zu verwenden.

Der Rötung entgegenwirken

Wenn die Rötung nicht zu stark ist, gibt es sehr gute Hausmittel gegen Rosacea und Couperose bzw. gegen deren Symptome. So helfen insbesondere gute Make-Ups mit grünen Farbpigmenten sehr effektiv gegen die Rötung, sodass sie sich leicht abdecken und kaschieren lässt. Achte aber darauf, dass du sowohl bei der Körperpflege, als auch bei einer Gesichtsmaske oder generell Kosmetika ausschließlich sehr hautfreundliche Produkte verwendest. Bei einer speziellen Creme für Rosacea und Couperose kannst du sicher sein, dass sie sehr mild und hautfreundlich ist, bei anderen Produkten solltest du aber stets darauf achten, dass du ausschließlich Mittel für empfindliche Haut verwendest.

Wichtig ist zudem, dass du aggressive Mittel wie beispielsweise hochkonzentrierte säurehaltige Peelings vermeidest, wie sie beispielsweise bei der Behandlung von Akne eingesetzt werden. Wenn du unsicher bist, ob ein Mittel geeignet ist, sprich am Besten mit Deinem Hautarzt. Da insbesondere auch Sonneneinstrahlung zu einer stärkeren Rötung führt, ist es zudem immer empfehlenswert, mit einem Sonnenschutzmittel bzw. einer Sonnencreme die Haut vor der UV-Strahlung zu schützen. Auch hierbei solltest Du natürlich auf die Inhaltsstoffe achten.

Risikofaktoren

Neben den nicht zu vermeidenden Risikofaktoren, wie heller Haut oder der genetischen Veranlagung, gibt es eine ganze Reihe von Risiken für den Ausbruch einer Rosacea und Couperose, die sich vermeiden lassen. Worauf du unbedingt achten solltest, wenn du von der Hautkrankheit betroffen bist, verraten wir die hier.

Das solltest du vermeiden

Verschiedene Reizfaktoren können als Trigger wirken und sowohl bei der Couperose als auch bei der Rosacea einen sogenannten Flush verursachen. Man spricht von einem Flush, wenn die Symptome sich plötzlich extrem verstärken. Deine Haut kann sich dabei auch sehr heiß anfühlen.

Daher ist es sehr wichtig, nicht nur aktiv mit einem Couperose Mittel gegen die Symptome vorzugehen, sondern auch vorzubeugen und das Auftreten eines plötzlichen Ausbruchs zu verhindern.

Bekannte Trigger für anfällige Personen sind unter anderem:

  • Scharfes Essen
  • Alkoholkonsum
  • Starke Hitze oder direkte Sonneneinstrahlung
  • Zu intensiver Genuss von starkem Kaffee oder schwarzem Tee
  • Nikotinkonsum
  • Häufiger Gebrauch intensiver Waschlotionen und Kosmetika
  • Häufige Nassrasur im Gesicht

Natürlich muss keiner der genannten Risikofaktoren bei dir zum Ausbruch der Hauterkrankung führen – das Risiko wird aber deutlich erhöht. Wenn du bereits weißt, dass du zur Risikogruppe gehörst, ist es umso empfehlenswerter, die Trigger so weit wie möglich zu reduzieren und ausschließlich mit Kosmetik zu arbeiten, die als besonders schonend gilt. Auch wenn bisher noch keine Symptome aufgetreten sind, solltest du bereits frühzeitig mit Produkten für sensible Haut vorbeugen. So kannst du deine schöne Haut trotz Risikofaktoren schützen und beibehalten.

Stadien der Rosacea

Die Rosacea wird je nach Ausprägung der Symptome in unterschiedliche Phasen unterteilt. Je nach Phase sind unterschiedliche Behandlungsmethoden sinnvoll. Es ist dabei wichtig zu wissen, dass sich die Krankheit stets in Schüben weiterentwickelt.

Hautcreme

1. Phase

Häufig beginnt das Hautleiden ähnlich wie die Couperose mit einer leichten Rötung der Gesichtshaut. Da Sonneneinstrahlung einer der Trigger-Faktoren sein kann, halten viele das erste Auftreten für einen leichten Sonnenbrand, insbesondere wenn die Couperose zuvor nicht sehr ausgeprägt war. Im Vergleich zum Sonnenbrand hält die Rötung aber bereits in der ersten Phase länger an.

2. Phase

Treten leichte oder gar starke Schmerzen und zusätzlich ein Juckreiz ein, der durch die trockene Haut verursacht werden kann, steht meist bereits fest, dass es sich um eine Rosacea handelt, denn die Couperose geht nicht mit Schmerzen einher.

Hautcreme
Hautcreme

3. Phase

In der nächsten Phase treten häufig Schwellungen auf und es können bereits kleine Eiterbläschen oder Knötchen entstehen.  Dies ist besonders typisch für ein fortgeschrittenes Stadium der Rosacea.

4. Phase

In der letzten Phase kommen zu den Hautveränderungen häufig Hautwucherungen hinzu, die sich in Form von Knötchen ausbilden. Insbesondere bei Männern tritt dieses Phänomen häufig auf und wird im Volksmund auch gerne als „Säufernase“ bezeichnet. Zwar haben diese Symptome nicht direkt etwas mit dem Konsum von Alkohol zu tun, es ist aber in der Tat so, dass ein starker Konsum von Alkohol die Symptome deutlich verstärken kann.

Hautcreme

Die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung treten nicht zwangsläufig nacheinander auf und es sind auch nicht alle Patienten in gleichem Ausmaß betroffen. Vielmehr ist es so, dass die Betroffenen je nach Ausprägung der einzelnen Phasen mal stärker und mal weniger stark beeinträchtigt sind. Wichtig ist jedoch, sowohl Ursachen als auch Behandlungsmethoden zu kennen, denn so kann man frühzeitig vorbeugen und die Symptome reduzieren.

Beste Gesichtsbehandlung gegen Couperose & Rosacea

Die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung werden unterschiedlich behandelt. So lassen sich leichte Rötungen im Gesicht noch gut kaschieren und zuhause selbst behandeln. Je intensiver die Ausprägungen aber sind, desto empfehlenswerter ist es, zur eigenen Behandlung zuhause noch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In den Anfangsstadien kann auch der Gang zum Kosmetikstudio sehr empfehlenswert sein, denn hier befasst man sich intensiv mit der Behandlung von trockener und geröteter Haut. Je stärker die Ausprägung ist, desto eher raten wir von der Selbsttherapie ab, um nicht zu einem Mittel mit falschen Inhaltsstoffen zu greifen. Aber auch im Kosmetikstudio kommt es immer wieder zu einer falschen Behandlung, beispielsweise wenn das Krankheitsbild irrtümlich für eine Akne gehalten wird. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, sich für ein sehr gutes Kosmetikstudio zu entscheiden.

Eine sanfte Reinigung der Haut im Kosmetikstudio in Kombination mit wirksamen Präparaten kann die Symptome deutlich lindern. Häufig setzen Kosmetikstudios hier auf glycerinhaltige und pH-neutrale Produkte, die sich als besonders wirksam und verträglich erwiesen haben. Außerdem kannst du als Betroffener im Kosmetikstudio wertvolle Tipps zum richtigen Umgang mit der empfindlichen Haut bekommen.

Radiofrequenztherapie

Die Radiofrequenz überträgt elektromagnetische Wellen in tiefe Hautschichten. Dadurch wird das Gewebe erhitzt und die Kollagenfasern regeneriert.

Radiofrequenztherapie
Wirkung
  • Reduzierung von Falten (insb. um die Augen, Oberlippe, Nasolabialfalte, Zornesfalte)
  • Straffung der Gesichtskonturen
  • Straffung von erschlafftem Gewebe („Hamsterbäckchen“, Doppelkinn)
  • Straffung erschlaffter Haut
  • Minderung von Narben
Erfahre mehr über Radiofrequenztherapie
Microdermabrasion

Bei der Microdermabrasion werden abgestorbene Hautzellen schonend entfernt und die Hautoberfläche geglättet. Es wird das Zellwachstum der Haut angeregt.

Microdermabrasion
Wirkung
  • Reduzierung von Hyperpigmentierung (Melasma)
  • Reduzierung von Hautunreinheiten (Mitesser)
  • Reduzierung von feinen Falten
  • Frisch aussehende, pralle Haut
  • Ausgleich von Hautunebenheiten
  • Reduzierung verstopfter Poren
  • Reduzierung oberflächlicher Pigmentveränderungen
  • Rosacea
  • Couperose
Erfahre mehr über Microdermabrasion
Sauerstoff

Die Sonophorese wird insbesondere zur Straffung erschlaffter Haut im Bereich der Augenbrauen sowie von hängenden Wangen und Doppelkinn eingesetzt.

Sauerstoff
Wirkung
  • strahlender Teint
  • antibakterielle Wirkung
  • je nach Einsatz der Wirkstoffe: Minderung von Falten, Akne, Aknenarben, unreiner Haut
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Hausmittel gegen Couperose & Rosacea

Wenn du dir ohne teure Produkte Linderung verschaffen möchtest, weil die Haut spannt oder die Rötung besonders stark ist, gibt es einige Hausmittel, die sehr vielversprechend sind. Insbesondere kühlende Kompressen werden meist als sehr angenehm empfunden. Hier kannst du mit Inhaltsstoffen wie Zinnkraut, schwarzem Tee oder auch Arnika sehr gut arbeiten, denn sie wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern tragen auch dazu bei, die Rötung zu reduzieren und spenden gleichzeitig Feuchtigkeit für die empfindliche Haut.

Auch kühlende Gels sind sehr empfehlenswert, denn sie können zu einer Abschwellung beitragen und außerdem die Haut beruhigen und gleichzeitig pflegen.

FAQ zu Couperose & Rosacea

Sind Couperose und Rosacea genetisch bedingt?

Man geht heute in der Tat davon aus, dass es eine genetische Veranlagung gibt, die einen entscheidenden Einfluss auf Intensität und Art der Ausprägung hat. Allerdings ist die Veranlagung nicht die einzige Ursache für den Ausbruch der Krankheit.

Wer ist von Rosacea betroffen?

Jeder kann von Rosacea betroffen sein, sowohl Frauen als auch Männer. Und es kann in jedem Alter auftreten – mit 20 Jahren oder aber auch erst mit 60. Es gibt hier kein Kriterium, um eine Rosacea auszuschließen oder diese zu bestätigen. 

Kann Rosacea auch bei Kindern auftreten?

 Nein, Rosacea ist bei Kindern selten zu sehen. Es tritt normalerweise bei Frauen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren vor. Andere Risikofaktoren für Rosacea sind helle Haut, englische, irische oder schottische Abstammung und Wechseljahre.

Ist Rosacea heilbar?

Rosacea gehört zu einer Erkrankung, die erst im Erwachsenenalter auftritt und einen wechselhaften Verlauf hat. Die Veranlagung dafür behält man leider lebenslang. Die Symptome sind aber in der Regel durch Cremes, Laserbehandlungen oder aber auch durch eine innerliche Therapie gut in den Griff zu bekommen. Vor allem ist ein effektiver Sonnenschutz wichtig.

Sind Rosacea und Couperose ansteckend?

Nein, sie sind beide weder übertragbar noch ansteckend.

Was verstärkt Rosacea bzw. Couperose?

Einer der wichtigen Faktoren ist Stress, sowohl emotionaler (privat oder beruflich) als auch körperlicher Stress (z.B. durch Sport, körperliche Arbeit). Aber auch die Nahrung kann Rosacea bzw. Couperose verstärken. In vielen Fällen kommt es vor, dass sich die Haut nach scharfen Essen verschlechtert. Aber nicht nur scharfes Essen hat Einfluss auf die Verstärkung, sondern auch Milchprodukte können negative Auswirkungen auf Rosacea oder Couperose haben. Auch wetterbedingte Faktoren wie Sonne, Kälte oder Wind – einfach jede Reizung wirkt in der Regel zu einer zusätzlichen Rötung. Rosacea-Schübe können aber auch durch hormonelle Schwankungen wie etwa innerhalb des weiblichen Zyklus, während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren ausgelöst werden.

Wo tritt Rosacea normalerweise zuerst auf?

In der Regel ist die Nase der erste Bereich des Gesichts, in dem Rosacea zu sehen ist. Wenn sie unbehandelt bleibt, kann sie manchmal in einen Zustand übergehen, der Rhinophyma (ryno-FY-ma) genannt wird. Rhinophyma (die W.C. Fields Nase), vor allem bei Männern auftritt, bedeutet wörtlich „Wachstum der Nase“. Bei Rhinophymen, bei denen sich die Dicke der Nase entwickelt, kann eine operative Eingriff erforderlich sein.

Sind Peelings für Couperose und Rosacea empfehlenswert?

Nein! Im Gegensatz zu anderen Hauterkrankungen wie beispielsweise Akne solltest du auf Peelings komplett verzichten. Lediglich Fruchtsäurepeelings können je nach Stadium zu einer Verbesserung führen. Wir empfehlen Dir, sanfte Mandelsäure zu nutzen und dann 1 bis 2x wöchentlich für den Anfang zu peelen.

Sollte die Haut bei einer Rosacea eingefettet werden?

Statt fettende und sehr reichhaltige Produkte wie Salben, Öle oder Öl-Emulsionen solltest du eher  leichte Cremes und Pflegeprodukte auf Wasserbasis verwenden, die Feuchtigkeit spenden.

Kann ich mit Rosacea oder Couperose Anti-Aging Cremes nutzen?

Hier kommt es immer auf die Wirkstoffe an. Harsche Wirkstoffe, bzw. Wirkstoffzusammensetzungen fallen weg, wie wir weiter oben bereits beschrieben haben. Auch zu reichhaltige Konsistenzen könnten Deine Haut verschlechtern. Wenn du allerdings Abschuppungen hast, kannst du hier gern okklusive Cremes, die Feuchtigkeit einschließen verwenden. Diese sind meist reichhaltiger. Falls du dafür nicht so viel Geld ausgeben magst, gibt es hier auch gute Alternativen aus der Drogerie.