Anti-Aging – wie du wirklich
jünger aussehen kannst.

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Anti-Aging wissen musst. Was bedeutet es, wogegen hilft es und ist es überhaupt mehr als nur ein Werbeschlagwort?

Die medizinische Teildisziplin Anti-Aging befasst sich im Groben mit der Behandlung, Umkehr und Vermeidung bzw. Milderung von Alterserscheinungen der Haut. Die Alterserscheinungen können neben Falten auch andere Erscheinungen wie Krähenfüße oder Altersflecken sein.

Um zu verstehen, wie Anti-Aging funktioniert, sollte man sich aber zunächst damit befassen, wie die Hautalterung abläuft.

ANTI-AGING

Wie altert unsere Haut?

  • Theorien zur Alterung der Haut
  • Anzeichen und Ursachen der Hautalterung
  • Zusätzliche Risiken für die Hautalterung

WIE DU WIRKLICH JÜNGER AUSSEHEN KANNST

Anti-Falten Cremes

  • Die richtige Cremebasis
  • Wirkstoffe in Anti-Aging Cremes
  • Besondere Wirkstoffe
  • Creme, Gel oder Serum?
  • Eigenblut-Therapie
  • Micro Needling
  • Microdermabrasion
  • Laser- und Lichttherapie

Anti-Aging Hausmittel

FAQ ZU ANTI-AGING

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Anti-Aging – wie du wirklich
jünger aussehen kannst.

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über Anti-Aging wissen musst. Was bedeutet es, wogegen hilft es und ist es überhaupt mehr als nur ein Werbeschlagwort?

Wie altert unsere Haut?

Die allgemeine Hautalterung wird im Wesentlichen auf drei Arten sichtbar, bei
denen auch Anti-Aging-Produkte und Behandlungsmethoden ansetzen:

1

Faltenbildung

Falten sind die ersten sichtbaren Anzeichen der Hautalterung. Ab dem 25. Lebensjahr können sie auftreten. Meist beginnt es am äußeren Rand der Augen mit Lachfalten oder Krähenfüßen und dann ziehen sich die Falten über die Wangen. Auch auf der Stirn sind Falten häufig. Diese entstehen insbesondere durch Mimik und werden im Laufe der Zeit immer tiefer. Die Nasobialfalten zwischen Nase und Mund treten auch sehr häufig auf. Sie entstehen, wenn die Haut an Volumen und Elastizität verliert. Auch Schlupflider können durch die Erschlaffung der Haut stärker werden.

2

Volumenverlust

Wenn die Haut an Volumen verliert, wird sie schlaffer. Dies wird häufig besonders am Hals sichtbar (Truthahnhals). Durch die schlaffere Haut entsteht ein trauriger und gestresster Gesichtsausdruck. Deshalb wird diese Entwicklung häufig als belastend empfunden.

3

Elastizitätsverlust und tiefe Falten

Besonders ab einem Alter von etwa 50 Jahren verliert die Haut deutlich an Elastizität. Dadurch ist sie weniger fest und straff. Somit wird die Faltenbildung zusätzlich begünstigt. Außerdem kann sie weniger Feuchtigkeit binden. Dadurch wird sie zunehmend trockener.

Theorien zur Alterung der Haut

Wichtig zu wissen ist, dass es sich um keinen feststehenden Begriff handelt. Wir kennen die Merkmale und Einflüsse der Hautalterung auf die Haut. Allerdings ist die genaue Ursache für den Alterungsprozess nach wie vor unklar. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Theorien, wie der Alterungsprozess genau ausgelöst wird. Die beiden Theorien möchten wir dir kurz zusammenfassen. So verstehst du die Hintergründe der verschiedenen Anti-Aging-Ansätze besser.

Freie Radikale schädigen
unsere Zellen

Nach dieser Theorie schädigen freie Radikale im Laufe der Zeit die Zellen und die inneren Strukturen des Körpers immer mehr. Dies wird als mögliche Ursache für den Alterungsprozess genannt. Da sie ständig im Körper entstehen, ist dies ein unabwendbarer Vorgang. Mithilfe von Antioxidantien lassen sich freie Radikale bekämpfen bzw. teilweise sogar neutralisieren. Die Vitamine A, C und E gehören beispielsweise zu den Antioxidantien. Sie finden sich in vielen Anti-Aging Produkten.

Die Mitochondrien werden
schwächer

Diese Theorie geht davon aus, dass durch die Schädigung der Mitochondrien der Körper altert. Da Mitochondrien die Kraftquelle unserer Zellen sind, soll dies der unmittelbare Auslöser für das Altern von Haut und Körper sein. Denn die Zellen können sich nicht mehr gut erneuern. Um dem entgegenzuwirken, können die Zellen mit Q10 oder Ubiquinone unterstützt werden. Beide Anti-Aging-Substanzen kommen auch natürlich in unserem Körper vor.

Jeder Mensch und seine Haut altert nach wie vor unweigerlich. Jedes noch so gute Anti-Aging-Mittel vermag diesen Prozess nicht aufhalten. Dennoch ist durch gute Produkte eine Verbesserung des Hautbildes möglich. Sie spenden der Haut mehr Feuchtigkeit und durch eine straffende Wirkung wird das Hautbild ebener, glatter und jünger.

Anzeichen und Ursachen der Hautalterung

In den drei Schichten unserer Haut macht sich das Alter auf unterschiedliche Weisen bemerkbar. So gibt es auch für das Entgegenwirken der Alterserscheinungen in epidermaler, dermaler und subdermaler Hautschicht unterschiedliche Ansätze.

In der epidermalen Schicht führen ein verlangsamter Zellstoffwechsel und eine niedrigere Lipidproduktion zu einer trockeneren, raueren Haut mit mehr Fältchen. Außerdem wird die Haut anfälliger gegen UV-Strahlung. Zudem verschlechtert sich auch die Wundheilung leicht.

Bereits ab dem 25.Lebensjahr sinkt der Kollagenanteil in der dermalen Schicht um etwa 1% pro Jahr. Der Elastingehalt nimmt ab, die Struktur verändert sich und die Durchblutung wird schlechter. Außerdem wird Hyaloronsäure langsamer produziert und die Zellen binden weniger Wasser. Dies führt zu einem Elastizitätsverlust, Falten entstehen schneller und die Haut wird immer dünner.

Dahingegen werden in der subdermalen Hautschichten die Lipidzellen weniger und kleiner. Damit geht Volumen verloren. Außerdem wird die Haut dünner, es entstehen tiefere Faltenbildungen und die Heilung von Wunden verschlechtert sich.

Aufbau der Haut

In den drei Schichten unserer Haut macht sich das Alter auf unterschiedliche Weise bemerkbar. So gibt es auch für das Entgegenwirken der Alterserscheinungen in epidermaler, dermaler und subdermaler Hautschicht unterschiedliche Ansätze.

Schädliche
Umwelteinflüsse

Dieser Ansatz basiert auf der Theorie der freien Radikale. Es wird davon ausgegangen, dass Einflüsse von außen auf Dauer eine große Belastung für die Haut darstellen. Diese Einflüsse sind beispielsweise die UV-Strahlung, Umweltverschmutzung oder auch freie Radikale. Um sie vor den Einflüssen schützen zu können, muss die Haut gepflegt werden. Einem guten UV-Schutz kommt dabei eine ähnlich große Bedeutung zu, wie Antioxidantien (als Radikalfänger).

Die Produktion von
Kollagen lässt nach

Collagen (oder auch Kollagen) wird in den tieferen Hautschichten produziert. Lässt die Produktion mit zunehmendem Alter nach, kann dieses Protein (Eiweiß) der Haut  nicht mehr viel Struktur verleihen wie noch in den jüngeren Jahren. Dadurch entstehen Falten und das Kollagen ist nicht mehr gleichmäßig verteilt. Die Produktion von Kollagen lässt nachweislich ab dem 30. Lebensjahr um etwa 1% pro Jahr nach. Durch eine Anregung der Kollagenproduktion lässt sich eine Verbesserung des Hautbildes erreichen. Anregen lässt sie sich insbesondere mithilfe von Antioxidantien wie Vitamin C und Retinol. Kollagen selbst ist als Molekül zu groß, um von außen durch die Haut dringen zu können. Dementsprechend spenden kollagenhaltige Produkte zwar Feuchtigkeit, können aber nicht vom Körper als eigenes Kollagen aufgenommen werden.

Die Haut produziert
weniger Feuchtigkeit

Eine trockene Haut lässt dich fahl und nicht mehr so glänzend aussehen. Außerdem entstehen durch die fehlende Feuchtigkeit die so genannten Trockenheitsfalten. Entgegenwirken kann man hier am besten mit Ceramide. Ceramide sorgen für eine bessere Bindung der Feuchtigkeit in der Haut. Auch natürliche Fette wie Sheabutter und Squalan sowie Hyaloronsäure helfen dabei, Feuchtigkeit besser in der Haut zu binden.

Zusätzliche Risiken für
eine beschleunigte
Hautalterung

Alle Mittel helfen jedoch nur wenig, wenn du deine Haut zusätzlich belastest. So sind Risikofaktoren wie Rauchen, übermäßige UV-Strahlung oder auch Schlafmangel und eine falsche Pflege über einen längeren Zeitraum maßgeblich und nachweislich mitverantwortlich für einen beschleunigten Alterungsprozess der Haut. Auch ungesunde Ernährung kann einen großen Teil dazu beitragen, dass die Haut schneller altert als sie es eigentlich tun würde. 

Es ist daher sehr wichtig, dass du nicht nur in Pflegeprodukte und Anti-Aging-Produkte vertraust, sondern auch deinen Lebensstil und deine Ernährung so anpasst, dass deine Haut keinen unnötigen Zusatzbelastungen ausgesetzt ist.

Anti-Aging Methoden und Wirkung

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Anti-Aging Methoden. Angefangen von einfachen Cremes über medizinische Wirkstoffe wie Collagen bis hin zu Hausmittel gibt es viele Behandlungsansätze. Hier erklären wir dir, welche Maßnahmen gegen welche Alterungserscheinungen sinnvoll sind.

Anti-Falten Cremes

Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Produkten und Wirkstoffen und beinahe täglich kommen neue auf den Markt. Den Überblick zu behalten ist nahezu unmöglich. Daher ist es wichtig, dass du weißt, worauf es ankommt, wenn du ein Anti-Aging-Produkt suchst.

Hautcreme

Die richtige Cremebasis

Gute Hautpflege fängt mit der Reinigung und der dann folgenden Basis an. Die Basis sollte immer passend zum Hauttyp sein. Keinesfalls sollte sie die Haut reizen und zudem ausschließlich natürliche Fette und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe beinhalten. Dies können beispielsweise Stoffe wie Glycerin, Squalan oder auch Sheabutter sein. In Kosmetika kommen beispielsweise häufig Stoffe zum Einsatz, die diesem Grund-Kriterium nicht entsprechen. Auf Produkte mit ätherischen Ölen, Alkohol oder auch Duftstoffen solltest du daher unbedingt verzichten. 

Zusätzlich sollten Bausteine der Haut in einer Creme enthalten sein. Dies können beispielsweise Ceramide oder auch Phospholipide sein. Diese tragen dazu bei, dass die Haut frischer wirkt, da sie diese Stoffe direkt aufnehmen und sich als körpereigen zu Nutze machen kann. 

Wirkstoffe in Anti-Aging Cremes

Es gibt für die verschiedenen Theorien als auch für die Anzeichen der Hautalterung verschiedene Wirkstoffe, um den Effekten entgegenzuwirken. Entsprechend sind diese beiden Haupt-Wirkstoffe nach wie vor – trotz jahrelanger Forschung –  die beliebtesten und effektivsten Wirkstoffe.

Antioxidantien
Antioxidantien wie Vitamin C sind ein effektives Mittel zur Bindung der freien Radikale.

Anregende Produkte für die Kollagen-Produktion
Stoffe wie Retinol oder Vitamin C können die Kollagensynthese des Körpers anregen.
Beide Wirkstoffe sind daher in vielen Anti-Aging Cremes bzw. Anti-Falten Cremes enthalten. So musst du dich nicht zwischen den verschiedenen Theorien oder für einen bestimmten Wirkstoff entscheiden, sondern kannst von beiden Wirkstoffen gleichzeitig profitieren.

Hautcreme
Hautcreme

Creme, Gel oder Serum?

Insbesondere im Bereich der Anti-Aging-Produkte finden sich viele Seren, bestimmte Fluids oder Cremes. Doch was ist eigentlich ein Serum? Inwiefern unterscheidet es sich von einer Creme?

Serum

Letztendlich ist ein Serum ein dünnflüssiges Gel mit einer hohen Wirkstoffkonzentration. Seren sollten zudem besonders viel Feuchtigkeit spenden und schneller einziehen als eine Creme. Dies führt zu schnelleren und unmittelbareren Effekten der Inhaltsstoffe. Da ein Serum allerdings kaum rückfettende Inhaltsstoffe hat, ist es als Pflegemittel für die Haut ungeeignet. Deshalb wird ein Serum vor der Hautpflege aufgetragen.

Fluids und Cremes

Fluids und Cremes sind für die Pflege der Haut besser geeignet. Allerdings ist eine Creme üblicherweise noch reichhaltiger an Fetten und Ölen. Die Creme bildet den besten Schutzfilm auf der Haut, während ein Fluid etwas leichter ist. Das Fluid ist daher als Kompromiss zwischen Cremes und Seren geeignet.

Besondere Wirkstoffe

Über die beliebten Inhaltsstoffe hinaus gibt es eine Reihe weiterer Wirkstoffe, die sich in vielen Cremes finden. Die Wirkstoffe Q10 (Schutz der Mitochondrien) oder auch Panthenol (zur Förderung der Hautzellenproduktion) haben wir bereits angesprochen.

Darüber hinaus kommen häufig auch Resveratrol, ein Antioxidans, das zusätzlich vor UV-Strahlung schützt, oder Folsäure zur Reparatur der Zell-DNA, zur Feuchtigkeitsspende und zur Anregung der Kollagenproduktion zum Einsatz. Des Weiteren ist die bereits angesprochene Hyaluronsäure zur Feuchtigkeitsbindung sehr häufig in Anti-Aging-Produkten zu finden.

Hautcreme

Beste Gesichtsbehandlung gegen Anti-Aging

Im Kontrast zu klassischen Schönheitsoperationen, wie einem Facelifting, stehen Methoden und Therapien ohne Skalpell oder nur mit minimalen Verletzungen. Man spricht hier von nicht- bzw. minimalinvasiven Behandlungsmethoden. Diese Methoden sollen die Zeit im Gesicht zurückdrehen und dies auch teilweise können.

Diese Methoden sind mit Schönheitsoperationen zwar nicht vergleichbar, allerdings können sie auf sanfte Weise viel erreichen. Je nach Methode musst du dich entweder von einem Arzt behandeln lassen oder kannst die Behandlung gegebenenfalls auch in einem Kosmetikstudio durchführen lassen. Die gängigsten nichtinvasiven und minimalinvasiven Anti-Aging-Methoden möchten wir dir hier kurz vorstellen.

Radiofrequenztherapie

Die Radiofrequenz überträgt elektromagnetische Wellen in tiefe Hautschichten. Dadurch wird das Gewebe erhitzt und die Kollagenfasern regeneriert.

Radiofrequenztherapie
Wirkung
  • Reduzierung von Falten (insb. um die Augen, Oberlippe, Nasolabialfalte, Zornesfalte)
  • Straffung der Gesichtskonturen
  • Straffung von erschlafftem Gewebe („Hamsterbäckchen“, Doppelkinn)
  • Straffung erschlaffter Haut
  • Minderung von Narben
Erfahre mehr über Radiofrequenztherapie
Microdermabrasion

Bei der Microdermabrasion werden abgestorbene Hautzellen schonend entfernt und die Hautoberfläche geglättet. Es wird das Zellwachstum der Haut angeregt.

Microdermabrasion
Wirkung
  • Reduzierung von Hyperpigmentierung (Melasma)
  • Reduzierung von Hautunreinheiten (Mitesser)
  • Reduzierung von feinen Falten
  • Frisch aussehende, pralle Haut
  • Ausgleich von Hautunebenheiten
  • Reduzierung verstopfter Poren
  • Reduzierung oberflächlicher Pigmentveränderungen
  • Rosacea
  • Couperose
Erfahre mehr über Microdermabrasion
Sauerstoff

Die Sonophorese wird insbesondere zur Straffung erschlaffter Haut im Bereich der Augenbrauen sowie von hängenden Wangen und Doppelkinn eingesetzt.

Sauerstoff
Wirkung
  • strahlender Teint
  • antibakterielle Wirkung
  • je nach Einsatz der Wirkstoffe: Minderung von Falten, Akne, Aknenarben, unreiner Haut
Erfahre mehr über Sauerstoff
Fadenlifting

Das Fadenlifting ist eine minimalinvasive Behandlung ohne oder mit nur einer sehr geringen Ausfallzeit, bei der eine Hautstraffung mit speziellen selbstauflösenden Fäden erfolgt.

Fadenlifting
Wirkung
  • Sofortiger Lifting-Effekt
  • Bildung neuen Kollagens in der eingesetzten Region
  • Reduzierung von Falten
  • Aufpolsterung/Anhebung eingefallener Gesichtspartien
Erfahre mehr über Fadenlifting
Vampirlifting

Vampirlifting
Wirkung
  • Anti-Aging
  • Reduzierung feiner Falten
  • Volumenaufbau: Auffüllung eingesunkener Stellen
  • Ebenmäßiger Teint
  • Reduzierung von (Akne-) Narben
Erfahre mehr über Vampirlifting
Microneedling

Das Microneedling (häufig Dermaroller) ist eine minimal invasive Gesichtsbehandlung und wird insbesondere zur Hautverjüngung und zur Behandlung von (Akne-) Narben eingesetzt.

Microneedling
Wirkung
  • Erhöhung der Hautelastizität
  • Reduzierung von Falten
  • Reduzierung von (Akne-)Narben
  • Reduzierung vergrößerter Poren
  • Reduzierung von Dehnungsstreifen
Erfahre mehr über Microneedling

Hausmittel gegen Anti-Aging

Neben Cremes, Seren und Tinkturen oder  Eingriffen gibt es eine ganze Reihe von Hausmitteln, die einen positiven Einfluss auf das Hautbild haben. Einige ausgewählte Anti-Aging-Hausmittel haben wir hier für euch zusammengetragen:

Hafermaske

Am Morgen kann eine Hafermaske die Haut sehr gut reinigen. Dadurch sieht sie frischer und erholter aus. Hierzu müssen Haferflocken mit Wasser gemischt und auf die Haut aufgetragen werden. Abschließend lässt sich die Paste mit Buttermilch und Watte entfernen. Dies versorgt die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit.

Gesichtsmasken im Allgemeinen

Nährstoffreiche Gesichtsmasken helfen der Haut, sich zu entspannen. Zudem versorgt sie die Haut mit verschiedenen Wirkstoffen. Rezepte gibt es viele, hier kann jeder seinen Favoriten selbst finden. Wichtig ist aber, dass die Maske immer frisch angerührt wird. Es kommen immer frische Zutaten zum Einsatz. Außerdem sollte jede Maske leicht einmassiert werden und ca. 15 – 30 Minuten einwirken. Danach lassen sich alle Masken mit lauwarmem Wasser gut entfernen.

Eine wirksame Maske gegen Falten ist die Eiweißmaske aus Milchpulver und Gurkensaft einer ganzen Gurke. Des Weiteren ist auch Tomatensaft möglich. Alle Masken werden mit Creme fraiche vermischt und aufgetragen.

Mandelöl und Honig

Mandelöl und Honig wirken durchaus gut gegen Falten. Dazu braucht ihr einen Esslöffel Mandelöl und einen halben Esslöffel Honig. Beides wird vermischt, auf das gereinigte Gesicht aufgetragen und nach 20 Minuten abgewaschen.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Hausmittel wie zum Beispiel die altbekannte Gurkenmaske. Letztendlich ist erlaubt, was gut tut. Scheut euch nicht, etwas auszuprobieren und neue Rezepte zu finden, die eurer Haut und dadurch auch euch selbst gut tun.

FAQ zu Anti-Aging

Was hilft gegen Pigmentflecken (Altersflecken)?

Da es sich bei Altersflecken um einfache und harmlose Verfärbungen der Haut handelt, empfehlen wir keine großen Eingriffe. Denn Altersflecken entstehen durch die Überproduktion von Melanin und lassen sich sehr leicht überschminken. Als Vorbeugung empfiehlt sich ein guter Sonnenschutz. Mit aufhellenden Cremes können sie aufgehellt oder mit Laserbehandlungen sogar entfernt werden. Dies ist aber häufig nicht dauerhaft.

Wie kann man Falten mit Schminke kaschieren?

Als erstes solltest du deine Haut mit Feuchtigkeit pflegen, denn bei trockener Haut können sich sonst Farbpigmente des Make-ups auf den abgestorbenen Hautzellen absetzen. Danach wird am besten eine feuchtigkeitsspendende flüssige Foundation aufgetragen und verteilt. Zum Schluss mit ein wenig Puder fixieren und eventuell etwas Rouge auftragen. Für mehr Frische, kann nach einiger Zeit mit ein wenig mehr Foundation nachgeschminkt werden. 

Bekommt man weniger Falten, wenn man früher Akne hatte?

Leider nicht, auch wenn man früher Akne hatte, hat dies keinen bestimmten Einfluss auf die mit dem Alter kommenden Falten. 

Darf ich Anti-Aging Cremes mit unreiner Haut verwenden?

Trotz Mischhaut kannst du Anti-Aging Cremes verwenden, sofern du auf Produkte zurückgreifst, die für Mischhaut geeignet sind. Mischhaut und unreine Haut erfordern vor allem leichte Texturen, die schnell einziehen und die Poren nicht verstopfen.

Braucht man auch im Winter einen UV-Schutz?

Aus Anti-Aging-Sicht ist die Antwort eindeutig: Ja! Denn die UV-Strahlung ist auch bei niedrigen Temperaturen vorhanden. Sie kann die Haut zusätzlich belasten und zu einer schnelleren Hautalterung beitragen.

Anti-Aging ist doch nichts für Leute unter 40, oder?

Das ist ein Trugschluss. Bereits ab Mitte 20 beginnt die Hautalterung. Je früher man die Haut pflegt und mit Anti-Aging-Mitteln behandelt, desto besser ist es.

Ist die Hautpflege vom Alter abhängig?

Die Hautpflege ist auf jeden Fall vom Hauttyp abhängig. Bezüglich des Alters gibt es keine klaren Grenzen, jedoch lassen sich die Bedürfnisse der Haut in verschiedene Lebensabschnitte einteilen. Faktoren wie Feuchtigkeitsverlust, erste Fältchen und die Menopause treten bei jeder Frau zu anderen Zeiten auf, deshalb gibt es für die entsprechende Hautpflege nur grobe Bedürfnisse. In den frühen 20ern würde es deshalb keinen Sinn machen, Anti-Aging-Produkte zu verwenden, da die Hautschichten noch ausreichend Hyaluronsäure produzieren und keinerlei Fältchen auftreten. Deshalb ist es wichtig, dass du auf die individuellen Bedürfnisse der Haut eingehst und diese nach dem jeweiligen Lebensabschnitt anpasst.

Bekommt man von Computerarbeit Falten?

Das ist leider wahr, denn wer zu lange vor dem Bildschirm sitzt, blinzelt seltener. Die Augen trocknen dadurch aus, was wiederum zu unbewussten Reiben der Lider führt. Dadurch werden die kollagenen und elastischen Fasern beschädigt und Fältchen entstehen. Deshalb solltest du so oft wie möglich den Blick in die Ferne richten und Augentropfen bereithalten.

Macht Stress alt?

Ja das stimmt. Stress steigert die Anzahl zellschädigender, freier Radikale im Körper und auch in der Haut und das macht leider alt. Chronischer Stress ist deswegen auch der Feind Nr.1. Denn dadurch entsteht eine dauerhafte Erhöhung des Stresshormons Kortisol und dies führt wiederum zum Dünnerwerden der Haut. Hinzukommend sieht man den meisten Menschen Stress direkt an den Gesichtszügen an. 

Altert jeder Mensch gleich?

Nicht jeder Mensch altert gleich. Beispielsweise altert von Natur aus ölige Haut deutlich langsamer als eher trockene Haut. Daher sollten die Anti-Aging-Mittel auch zum Hauttyp passen. Menschen mit trockener Haut sollten beispielsweise viel eher darauf achten, dass Urea oder Hyaluronsäure enthalten sind.

Lässt die Wirkung von Anti-Aging Cremes mit der Zeit nach?

Nein! Bevor überhaupt eine Wirkung eintritt, müssen die meisten Produkte mindestens über einen Zeitraum von vier Wochen benutzt werden. Außerdem ist die Wirkung häufig erst nach Monaten sichtbar.