Gestresste Haut – unsere Tipps für mehr Achtsamkeit

Stress kann nicht nur unserer allgemeinen Gesundheit schaden, sondern auch unserer Haut. Deswegen stellen wir Dir heute Yoga, Meditation und Atemübungen vor, mit denen Du mehr Achtsamkeit in Dein Leben bringst und den Stress verbannst.

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Was ist Achtsamkeit?

Bei der Achtsamkeit handelt es sich um eine besondere Form der Aufmerksamkeit, die man unter Anderem durch Yoga und Meditation erhalten soll. Man soll sich unabhängig von seinen Gedankengängen einfach nur auf auf sich selbst und seine Umwelt konzentrieren. Auf das hier und jetzt. Das ist einfacher gesagt als getan, wenn man bedenkt, wie viele Gedanken in unserem Kopf kreisen, ohne dass wir mit Absicht an sie gedacht haben. Nicht selten passiert es sogar, dass wir den Bezug zu uns selbst und der Umwelt komplett verlieren. Deswegen sollte man darauf achten, regelmäßig achtsam zu sein, denn Achtsamkeit kann man lernen. Auch, dass man sich um seinen Körper und seine Seele kümmern und auf deren Bedürfnisse hören sollte.

Yoga

Yoga sieht oft sehr einfach aus, doch wer bereits ein paar Übungen hinter sich hat merkt sofort, dass diese Sportart sehr anstrengend sein kann. Yoga ist auch nicht gleich Yoga. Es gibt verschiedene Arten von Yoga, die auch für verschiedene Dinge gut sein können. Welche Form für wen besser geeignet ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Allerdings bringt jede Form Entspannung in Körper und Seele. Yoga verwandelt verschiedene Figuren, gemeinsam mit Atmungstechniken, in einen fließenden Bewegungsablauf. Dieser fließende Ablauf hat große Auswirkungen auf unser Nervensystem, dass in zwei Systeme aufgeteilt ist, das sympathische und das parasympathische Nervensystem. Während das sympathische Nervensystem heutzutage in unserem Körper den größten Teil der Arbeit übernimmt, ist das Parasympathische in den letzten Jahrhunderten weit in den Hintergrund gerückt. Und genau dieses parasympathische Nervensystem ist für unsere Entspannung sehr wichtig, denn es reguliert unseren Blutdruck und die Atmung, bringt unseren Körper und die Funktion unserer Organe wieder ins Gleichgewicht und achtet auf eine ausreichende Regeneration des Körpers. Durch die Missachtung dieses Nervensystems wird bei vielen Menschen der Stress, den das sympathische Nervensystem verursacht, zu einer Art Gewohnheit, weswegen wir es oftmals auch nicht mehr wahrnehmen, dass wir unter Stress stehen. Dabei kann ein dauerhafter Stresszustand auch zu schweren Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Störungen, Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen und einem geschwächten Immunsystem, führen. Also nehmt euch demnächst die Zeit und lest euch in die Übungen des Yoga ein oder besucht im Fitnessstudio mal einen Yoga Kurs. Denn ein wenig Entschleunigung im Alltag kann doch jeder von uns gebrauchen.

Meditation

Auch die Meditation kann zur Stressreduktion beitragen. Bei der Meditation gibt es ebenfalls wieder verschiedene Formen, teilweise sogar mit Yoga kombinierte Versionen. Das Meditieren soll unsere Gedanken auf eine Sache beschränken und so Umweltreize ausblenden. Seine Gedanken zu bereinigen und zu leeren steht hier an erster Stelle. Dieser Prozess kann den Menschen teilweise sogar in einen anderen Bewusstseinszustand befördern. Heutzutage gibt es bereits meditierende Hörspiele und -bücher. Hierbei lässt man sich auf verschiedene Geräusche, eine beruhigende Stimme oder Geschichte ein, die einen entspannen lassen und den Stress aus dem Innersten herausfließen lassen. Wenn du dich also das nächste Mal etwas gestresst fühlst oder im Alltag ein paar Minuten Ruhe finden möchtest, dann spiele eine Meditations-Audio ab und genieße deine Entspannung.

Atemübungen für mehr Achtsamkeit

Perfekt für die kleinen Pausen zwischendurch in Bus und Bahn oder auch in der Arbeit, um wieder zu mehr Achtsamkeit zu gelangen. Entspannende Atemübungen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, können jedoch eine große Wirkung herbeiführen. Atmen ist für jedes Lebewesen überlebensnotwendig und deswegen scheint es auch nicht weit hergeholt, dass man mit der richtigen Atmung eine neue Stimmung hervorrufen kann. Wenn Personen bei Panikattacken hyperventilieren, wird ihnen ebenfalls empfohlen, konzentriert zu atmen und sich gezielt aufs Ein- und Ausatmen zu fixieren. Deswegen geben wir dir nun ein paar Tipps für Atemübungen, die du einfach in deinen Alltag integrieren kannst. Wenn du etwas mehr Zeit hast, z.B. in der Mittagspause, dann stehen dir hierfür auch wieder viele Audios zur Verfügung, die dir die richtigen Anweisungen für deine Atemübungen geben.

Bewusstes und tiefes Atmen

Lege deine Hände auf deinen Bauch und atme tief ein und wieder aus. Konzentriere dich auf die Bewegungen, die deine Hände nun, allein geführt durch deinen Bauch, machen. Sie bewegen sich beim Einatmen auf und beim Ausatmen wieder ab. Auf diese Art und Weise spürst du deine tiefe Atmung und konzentrierst dich kurze Zeit rein auf dein Innerstes.

Versuche im Rhythmus zu atmen

Wenn du dich auf deine Atmung konzentrierst, dann versuche sie in einem gleichmäßigen Rhythmus zu behalten. Du kannst z.B. die Sekunden zählen, die du einatmest und die du ausatmest, und so einen entspannten und gleichmäßigen Rhythmus finden. Dann solltest du 5 bis 10 Mal in diesem Rhythmus ein und ausatmen. Beispiel: Du atmest 3 Sek. ein und 3 Sek. wieder aus. Oder 5 Sek. ein und 3 Sek. aus. Es gibt zwar mehrere Regelungen, wie lange man dabei ein- und ausatmen kann, allerdings sollte hierbei jeder auch auf sein eigenes Wohlbefinden achten. Nicht jeder Mensch kann die gleichen Zeiten ein- und ausatmen.

Stressreduktion

Allgemein ist es sehr empfehlenswert, sich Gedanken über seine Gesamtsituation zu machen. Gibt es Dinge im Leben, die ich verändern kann, um den Stress meines Alltags zu reduzieren? Es können auch ganz kleine Dinge eine Veränderung bewirken. Dinge, bei denen man womöglich denkt „Ach quatsch. Das wird’s jetzt auch nicht besser machen.“ Und doch genau diese Dinge, können der Ausschlaggeber dafür sein, dass wir zu stark gestresst sind. Nicht immer müssen große Veränderungen auch große Ergebnisse mit sich ziehen. Reflektiert euren Alltag, euren Arbeitsablauf und auch eure privaten Verabredungen. Manchmal braucht man auch einfach ein wenig Zeit für sich selbst. Also nehmt euch die Zeit, hört auf euer Empfinden und gönnt euch zu Recht auch mal etwas Me-Time. 

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Olivia Janus

Olivia hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und die Plattform Beautyself gegründet. Seit der Pubertät kämpfte sie mit Akne bis ihr die Pille verschrieben wurde. Nach Absetzen der Pille im Alter von 28 Jahren kehrte die Akne zurück. Sie merkte wie mühselig die Recherche nach passenden Hautpflegeprodukten ist. Denn es gab keine einzige Website, die folgende Punkte bündelte: Echte Erfahrungen, Kombinationen von Produkten i.S.v. Hautpflegeroutinen, Preisvergleich. So wurde Beautyself geboren.

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