Der AHA-Effekt: Chemisches Peeling mit Alpha-Hydroxysäure

In diesem Beitrag erklären wir euch was der sogenannte AHA-Effekt ist und warum ihr bei der Wahl eures Peelings genau aufpassen solltet.

Wir sagen dir warum du auf jeden Fall ein AHA Peeling machen solltest (1)

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Chemische Peelings mit Alpha-Hydroxysäure sind wesentlich sanfter zu Deiner Haut als die herkömmlichen mechanischen Peelings, die sicherlich jeder von Euch kennt. Diese können die Haut reizen und bei groben Partikeln sogar die Hautoberfläche verletzten.

Wofür benutzt man überhaupt Peelings?

Unsere Haut regeneriert sich alle 28 Tage und die abgestorbenen Hautzellen wandern an die Hautoberfläche. Dadurch kann ein fahler Teint und sogar eine Verhornung entstehen. Ein Peeling entfernt die abgestorbenen Hautzellen und sorgt für reine, klare Haut. Zudem wird der Hauterneuerungsprozess angekurbelt und beschleunigt. Sogar Pigmentstörungen können mit regelmässiger Anwendung heller werden.

Besonders effektiv sind hier die Alpha-Hydroxysäuren (kurz AHA), in Form von Fruchtsäure, Mandel-, Milch- oder auch Glykolsäure. Es gibt diese Säuren in den verschiedensten Konzentrationen und falls man Neuling im Bereich chemisches Peeling ist, sollte man unbedingt mit einer niedrigen Dosierung starten (Bei Glykolsäure z.B. mit 2% bis 5%). Außerdem ist es sinnig, diese aktiven Wirkstoffe langsam einzuschleichen. Habt Geduld, sie zahlt sich in jedem Fall aus.

Die richtige Peeling Behandlung wählen

Ein Beispiel für das Herantasten wäre z.B. in der ersten Woche 1-2 Mal zu peelen, dann 2- 3 Mal. Bei den sehr sanften Säuren, wie Mandel- oder Milchsäure, die sogar noch effektiver als Glykolsäure wirken können, kann man je nach Hautzustand auch täglich peelen.

Aber schaut dabei bitte auf Eure Haut. Ist sie gerötet, gereizt, entstehen Pickel oder Unterlagerungen, sollte das Produkt abgesetzt oder der Turnus herunter geschraubt werden. Ein leichtes „bitzeln“ nach dem Auftrag ist völlig normal, dieses verschwindet aber, sobald sich Eure Haut an die Konzentration gewöhnt hat.

Auch beim chemischen Peeling ist die Wahl des Wirkstoffes wieder sehr individuell. Nicht jede Haut verträgt den gleichen Wirkstoff und nicht jede Haut springt auf die gleichen Wirkstoffe an. Wichtig ist, dass Ihr das Peeling in Eure Abendroutine integriert und das A und O ist: Sonnenschutz! Das Peeling macht Eure Haut empfindlicher für Sonnenstrahlung und Umwelteinflüsse. Ein täglicher Schutz ist unumgänglich.

Grundsätzlich gilt: Schleicht bitte nicht mehrere Wirkstoffe ein, konzentriert Euch auf einen Wirkstoff. Mag Eure Haut diesen Wirkstoff, ist das Einschleichen des nächsten Produktes möglich. Für empfindliche Häute empfehlen wir auch, chemisches Peeling und Retinol an einem Abend zu vermeiden. Beides sind potentiell hautreizende (für den Moment) Wirkstoffe.

Trockene Produkte sind in der Regel auch sicherer als flüssige Produkte, da sie weniger Konservierungsmittel benötigen, um sie bakterienfrei zu halten.

Try it yourself!

Probiert Euch aus, haltet Euch an die niedrig-dosiert-Regel und die Einschleichregel, dann steht einer reinen und frischen Haut nichts mehr im Wege!

Produktempfehlungen für jeden Hauttyp findet Ihr hier.

Schreibt uns gerne Eure Erfahrungen und Empfehlungen in die Kommentare, wir freuen uns sehr auf Euer Feedback!

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Olivia Janus

Olivia hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und die Plattform Beautyself gegründet. Seit der Pubertät kämpfte sie mit Akne bis ihr die Pille verschrieben wurde. Nach Absetzen der Pille im Alter von 28 Jahren kehrte die Akne zurück. Sie merkte wie mühselig die Recherche nach passenden Hautpflegeprodukten ist. Denn es gab keine einzige Website, die folgende Punkte bündelte: Echte Erfahrungen, Kombinationen von Produkten i.S.v. Hautpflegeroutinen, Preisvergleich. So wurde Beautyself geboren.

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